Berlin : AUS DEM GERICHT

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Neun Jahre Haft gefordert:

Soldat schoss Nebenbuhler nieder

Im Prozess um den mutmaßlichen Mordversuch an seinem Nebenbuhler hat die Staatsanwaltschaft am Freitag für einen 29 Jahre alten Zeitsoldaten neun Jahre Haft beantragt. Der Angeklagte soll im Februar 2001 dem damaligen Freund seiner Geliebten auf dem Parkplatz eines Hinterhofes in Neukölln aufgelauert und durch zwei Kopfschüsse aus einem scharf gemachten Schreckschussrevolver zu töten versucht haben. Das damals 33 Jahre alte Opfer ist seither auf dem linken Auge blind. Der Angeklagte, der damals flüchten konnte, hwurde im Mai 2006 in Bayern verhaftet. Das Urteil wird am Mittwoch verkündet. ddp

Acht Jahre Haft verhängt: 34-Jähriger tötete seine Ex-Freundin

Wegen Totschlags an seiner Ex-Freundin ist ein 34-Jähriger vom Landgericht zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Arbeitslose wurde schuldig gesprochen, im Mai vergangenen Jahres die 22-jährige Frau in der Küche ihrer Lichtenberger Wohnung durch Messerstiche in Oberkörper und Hals getötet zu haben. Die Frau hatte sich eine Woche zuvor von ihm getrennt. Nach Aussage des Angeklagten hatte sie zu ihm gesagt, einen neuen Freund zu haben und froh zu sein, ein gemeinsames Kind abgetrieben zu haben. In seiner „Wut und Enttäuschung“, so die Richter, habe er zugestochen und den Tod der Frau in Kauf genommen. ddp

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