Berlin : AUS DEM GERICHT

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Auf Stiefvater eingestochen: 18-Jähriger verurteilt

Wegen Mordversuchs an seinem Stiefvater ist ein 18-Jähriger gestern zu einer Jugendstrafe von drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht ging davon aus, dass der aus Syrien stammende Angeklagte im Affekt auf das 32-jährige Opfer eingestochen habe. Hintergrund der Tat sei ein Familienkonflikt um die Trennung der Mutter des Jungen von dem Stiefvater. Der 18-Jährige hatte dem Mann am 8. August vorigen Jahres in dessen Wohnung in Steglitz ein Messer in den Bauch gerammt und ihn lebensgefährlich verletzt. Vor Gericht hatte der Jugendliche erklärt, er habe keine Antwort für die Tat, er habe möglicherweise in Panik gehandelt. Zuvor sei es zu einem Gespräch gekommen, in dem der Mann immer lauter geworden sei. K.G.

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