Berlin : Aus den Bezirken: Büchereien im Verbund

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Charlottenburg-Wilmersdorf. Nach den Wilmersdorfer Stadtbibliotheken schließen sich nun auch Charlottenburgs Büchereien dem Verbund der öffentlichen Bibliotheken Berlins an. Die Medien lassen sich dadurch am Bibliothekscomputer oder per Internet ( www.voebb.de ) bestellen. Die Ausleihfristen sind telefonisch verlängerbar. Den Anfang machte die Heinrich-Schulz-Bibliothek im Rathaus Charlottenburg. Am 29. Januar folgen die Filialen Goethestraße und Halemweg, am 5. Februar Neuwestend und West (Nehringstraße) und am 12. Februar die Musikbibliothek an der Platanenallee. CD

Geld für schönere Viertel

Lichtenberg-Hohenschönhausen. Drei Wohnviertel sollen mit Mitteln der Europäischen Union aufgepeppt werden, das Gebiet um die Frankfurter Allee Süd sowie die Sanierungsgebiete Weitlingstraße und Kaskelkiez. Dafür erhielt der Bezirk im Rahmen des Förderprogramms Urban II 28 Millionen Mark, die er sich jedoch mit seinem Nachbarn Kreuzberg-Friedrichshain teilen muss. Mit dem Geld könnten Parks angelegt, Radwege entstehen sowie Einkaufsstraßen attraktiver gestaltet werden. Über den aktuellen Stand der Projekte informiert bis zum 31. Januar eine Ausstellung im Stadtplanungsamt an der Frankfurter Allee 187. Sie ist Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, Freitag bis 13 Uhr geöffnet. bks

Protestaktion der Freien Träger

Marzahn-Hellersdorf. Mit einem Pfeifkonzert haben Jugendliche auf der Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstagabend auf die finanziellen Nöte der Freizeiteinrichtungen aufmerksam gemacht. Sie protestierten damit gegen die "viel zu geringen Zuwendungen für Freie Träger aus dem Etat 2001". Wie berichtet, mussten bereits einige Projekte wie das Medienzentrum "Helliwood" oder die "Kiste" ihre Arbeit einstellen. Auch dem Aktivspielplatz an der Riesaer Straße und dem "Weiten Theater" droht das Aus. Die PDS beantragte deshalb eine Umverteilung der Haushaltsmittel zugunsten der Jugendarbeit. Sie forderte, 761000 Mark für freie Träger zur Verfügung zu stellen. Doch der Antrag wurde in den Jugend- und den Haushaltsausschuss der BVV überwiesen. CDU und SPD hatten bereits im Vorfeld deutlich gemacht, dass sie gegen eine Umverteilung sind, wenn sie auf Kosten des Bauetats geht. bey

Klare Verhältnisse

Reinickendorf. Im Rathaus verfügt die CDU zwar über die absolute Mehrheit, doch muss Bürgermeisterin Marlies Wanjura hier zumindest mit den Gegenstimmen der Opposition rechnen. Keine Diskussion gibt es dagegen in den eigenen Reihen. Bei der Jahreshauptversammlung des christdemokratischen Ortsverbandes Lübars/Waidmannslust wurde die Kommunalpolitikerin mit einem Traumergebnis von 100 Prozent der abgegebenen Stimmen als Vorsitzende wiedergewählt. du -

Platz für Sinti und Roma sicher

Steglitz-Zehlendorf. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will im Winter 2002/2003 einen Dauerstellplatz für Sinti und Roma am ehemaligen Grenzübergang Dreilinden in Zehlendorf errichten. Geplant ist ein winterfester Campinglatz mit höchstens 44 Wohnwagen, der jeweils von März bis Oktober geöffnet sein soll. Bislang ist der provisorische knapp 30 000 Quadratmeter große Stellplatz ab Mai geöffnet. Gegen die seit Jahren geplante Einrichtung eines Dauerstellplatzes hat es großen Widerstand aus dem Bezirk Zehlendorf und von der Landes-CDU gegeben. kört

Fluchtziel Berlin

Tempelhof-Schöneberg. Hintergründe zur Fluchtbewegung aus der DDR und zur Geschichte des Notaufnahmelagers Marienfelde erläutert die neue Broschüre "Fluchtziel Berlin", die die Erinnerungsstätte Marienfelde herausgebracht hat. In dem Lager fanden 1,35 Millionen Unterkunft. Es stellte seinen Betrieb am 1. Juli 1990 ein. Das 56-seitige Heft ist gegen eine Schutzgebühr von 6,50 Mark in der Gedenkstätte erhältlich. Schriftliche Bestellungen sind an die Adresse Marienfelder Allee 66 - 80, 12277 Berlin zu richten. Weitere Informationen unter Tel.: 90 173 325. tob

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