Berlin : Aus den Bezirken: Protest gegen Bäderschließung und weitere Meldungen

weitere Meldungen

In den Bezirken regt sich Unmut gegen das geplante Aus für mehrere Bäder. Charlottenburg-Wilmersdorf hat eine Unterschriftensammlung gegen die Schließung der Freibäder Halensee und Jungfernheide gestartet. Die Listen liegen bei den Pförtnern und in den Bürgerämtern der Rathäuser Charlottenburg und Wilmersdorf aus. In einer Pressemitteilung nannte Bürgermeister Statzkowski (CDU) die Pläne der Bäderbetriebe eine "Unverschämtheit und Rücksichtslosigkeit" gegenüber den Bürgern - besonders gegenüber Familien, Kindern und Jugendlichen. Die "massive Einschränkung des Angebots" sei auch in wirtschaftlicher Hinsicht "kontraproduktiv". CD

In Treptow-Köpenick will das Bezirksamt die Schließung des Strandbades Grünau nicht hinnehmen. Bürgermeister Klaus Ulbricht (SPD) machte das am Mittwochabend vor den Bezirksverordneten deutlich. "Dieses Bad muss unbedingt erhalten bleiben", forderte er. In der vergangenen Saison hätten immerhin rund 30 000 Besucher das Bad an der Dahme genutzt. Ulbricht plädiert dafür, die Einrichtung zumindest als "freie Badestelle" offen zu halten. Ansonsten müsse über eine andere Form der Bewirtschaftung nachgedacht werden, betonte er. In welcher Form, ließ er allerdings offen. Der Bürgermeister und auch Sportstadtrat Joachim Stahr (CDU) wollen außerdem in den nächsten Tagen Protestbriefe an die Bäderbetriebe schreiben. bey

Spaziergang mit Bürgermeister

Charlottenburg-Wilmersdorf. Zu einem "Kommunalpolitischen Spaziergang" durch die Villenkolonie Grunewald lädt Bezirksbürgermeister Andreas Statzkowski (CDU) für Sonnabend, 24. März, von 14 bis 16 Uhr ein. Treff- und Endpunkt ist der Vorplatz des S-Bahnhofs Grunewald. Die Route führt über Auerbacher Straße, Douglas- und Gustav-Freytag-Straße, Koenigsallee, Hasensprung und Winkler Straße. Interessenten können auch anschließend noch mit dem Rathaus-Chef in einem Lokal diskutieren. CD

Ausstellung über Bona Peiser

Friedrichshain-Kreuzberg. Bis zum 4. Mai wird in den Schaufenstern der Stadtteilbibliothek in der Oranienstraße 72 (Kreuzberg) eine Ausstellung über Bona Peiser (1864-1929) gezeigt. Sie arbeitete als erste Frau in Deutschland hauptamtlich als Bibliothekarin. Die Veranstalter suchen dringend ein Foto von Bona Peiser. Wer helfen kann, wende sich an den Frauentreff Brunnhilde unter 449 3227. kört

Bücher für Stettin

Friedrichshain-Kreuzberg. Von Ende März bis Mai 2001 gibt es im Bezirk Kulturwochen unter dem Motto "Friedrichshain-Stettin-Kreuzberg". Zwischen Kreuzberg und dem polnischen Szczecin besteht eine Städtepartnerschaft, die im Bibliotheksbereich ausgebaut werden soll. Die Stadtbibliothek erhielt rund 50 Bücher über Berlin und Kreuzberg. Die Stettiner revanchierten sich mit 50 Büchern über ihre Stadt, die sie der Hauptbibliothek in der Grünberger Straße schenkten. "Polen wird das erste europäische Land sein, das der EU beitritt", sagt Kulturstadtrat Joachim Kohl (CDU). Berlin werde besonders gefordert sein. "Wir in Friedrichshain-Kreuzberg wollen eine Vorreiterrolle übernehmen", meint Kohl, um die kulturellen und wirtschaftlichen Kontakte zum Nachbarland zu fördern. kört

Stadträtin ist umgezogen

Lichtenberg-Hohenschönhausen. Die Stadträtin für Jugend und Gesundheit, Ellen Homfeld (PDS), ist jetzt unter der neuen Anschrift Große-Leege-Straße 103, Raum 332, zu erreichen. Die Telefonnummer lautet: 9820 6260. bks

Infos zu Sprachreisen

Mitte. Eine Informationsveranstaltung zu Sprachreisen in den USA und Kanada veranstaltet die "Ayusa International" am heutigen Freitag um 18 Uhr. Neben Sprachkursen in San Francisco, San Diego, New York und Chicago stellt Ayusa ein kombiniertes Sprachkurs/Praktikumsprogramm vor. Hierbei haben Schulabgänger und Berufseinsteiger die Möglichkeit, die Arbeitswelt in den USA kennen zu lernen und Berufserfahrungen zu sammeln (Technische Universität, Straße des 17. Juni 136. Weitere Infos unter 8439 3960.) pas

Internetcafé in Waidmannslust

Reinickendorf. Dank der Eigeninitiative der Kinder und Jugendlichen sowie einer Spende der Wohnungsbaugesellschaft GSW konnte jetzt im "Streethouse" in der Waidmannsluster Schluchseestraße 46 das Internetcafé "Web-Corner@Streethouse" eröffnet werden. Die jungen Besucher können hier montags von 13 bis 19.30 Uhr, mittwochs von 14 bis 19.30 Uhr sowie freitags von 12 bis 18.30 Uhr für drei Mark pro Stunde im Internet surfen oder unter Anleitung kostenlos nach einem Ausbildungsplatz oder Job suchen. du-

Starfighter-Schau erweitert

Spandau. Im Luftwaffenmuseum auf dem ehemaligen Flugplatz Gatow ist die Ausstellung über die Starfighter-Ausbildung in den USA jetzt um einen dritten Schauraum erweitert worden. Dort ist die sogenannte Briefing-Box, in der sich die Piloten auf ihr Training vorbereiteten, mit Puppen in Uniform originalgetreu nachgebaut worden. Das Luftwaffenmuseum ist täglich außer montags bei freiem Eintritt in der Zeit von 9 bis 17 Uhr geöffnet (Einlass bis 16 Uhr), die Zufahrt erfolgt über den Groß-Glienicker-Weg. du-

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