Berlin : Aus den Bezirken: Rixdorf als neuer Stadtteil?

Neukölln. Nach Unstimmigkeiten über die Beschriftung eines Hinweisschildes am Autobahnanschluss an der Hermannstraße könnte Neukölln einen neuen Stadtteil bekommen: Rixdorf. Zunächst sollte auf dem Schild "Rudow" und "Neukölln" stehen. Dies lehnte aber die zuständige Senatsbehörde ab: Rudow sei schließlich ein Teil Neuköllns. Daraufhin kam Bürgermeister Bodo Manegold die Idee mit dem Ortsteil Rixdorf - mehr als eine Überlegung ist es jedoch nicht. Den historischen Tatsachen würde die amtliche Bezeichnung jedoch gerecht: Rixdorf ist der der historische Kern Neuköllns. 1912 wurde "Rixdorf" durch "Neukölln" ersetzt, weil der Name zu dörflich klang. ot

Noch kein Start für Groß-Arena

Spandau. Die Gesellschafter der Investorengruppe, die in Siemensstadt eine der größten Mehrzweckhallen Europas errichten möchte, haben auf ihrer vorigen Sitzung noch keinen Startschuss für die "Berlin-Arena" gegeben. Ursprünglich hatte nach der Vorlage einer dem Vernehmen nach positiven Machbarkeitsstudie noch in diesem Jahr eine Entscheidung über das 200-Millionen-Mark-Projekt fallen sollen. Jetzt will man sich am 11. Januar erneut treffen, sagte Siemens-Sprecherin Ilona Thede. Der Elektrokonzern stellt das Grundstück, auf dem NCC Deutschland die Halle errichten will, die von der finnischen Jokerit-Gruppe betrieben werden soll. Die Berliner Banghard-Gruppe ist für die Finanzierung zuständig. Die Chancen für die Realisierung stehen gut, doch sei noch eine Reihe von Punkten zu klären, hieß es gestern. Wie berichtet, ist der Bezirk um eine schnelle Baugenehmigung bemüht. Ein am Ostbahnhof geplantes Konkurrenzprojekt liegt im Zeitplan deutlich zurück. du-

Internetcafé im Jugendtreff

Reinickendorf. In der Kinder- und Jugendfreizeitstätte "Centre Talma" in der Hermsdorfer Straße 18 gibt es jetzt ein neues Internertcafé. Der Treff hat auch eine eigene E-Mail: centre.talma@berlin.de . du-

Geld für Gedenkfeier benötigt

Steglitz. Um die lebenden Opfer des Konzentrationslagers Lichterfelde zu einer Gedenkfeier am 8. Mai 2001 einzuladen, sucht Klaus Leutner Spender. Leutner war an der Realisierung des Mahnmals in der Wismarer Straße beteiligt und will nun eine Häftlingsehrung vor dem Gedenkstein organisieren. Interessenten können sich bei ihm unter der Nummer 81 47 98 31 melden. kört

Schleichweg gesperrt

Weißensee. Der laut Gerichtsbeschluss vom 12. Dezember illegale Schleichweg zwischen der Bundesstraße 2 und dem Neubaugebiet in Karow ist gesperrt worden. Wie gestern berichtet, hatte das Oberverwaltungsgericht Anwohnern Recht gegeben, die wegen des massiven Durchgangsverkehrs Klage eingereicht hatten. Dort erhielten sie Recht, weil der Verkehr über eine ursprünglich für Materialtransporte beim Bau der Siedlung ab 1990 angelegte Privatstraße lief, die nicht für überörtlichen Verbindungsverkehr ausgebaut sei. Dagegen hatte das Bezirksamt beim Oberverwaltungsgericht Widerspruch eingelegt. Nach mehrmaligen Anfragen beim Bezirksamt hatte der derzeit zuständige Wirtschaftsstadtrat Horst Hartramph die Schließung der Privatstraße angekündigt. Nach Aussagen von Anwohnern haben Amtsmitarbeiter die Straße nun durch aufeinander gestapelte Betonplatten unpassierbar gemacht. ot

Mieterberatung

Wilmersdorf. Die nächste Mieterberatung im Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz findet wegen Weihnachten und Silvester erst am 5. Januar statt. Dann steht ein Experte des Berliner Mietervereins wieder an jedem Freitag von 16 bis 18 Uhr zur Verfügung (Raum 1152 neben dem Bürgerbüro). Wegen großen Andrangs wird jeweils um 14 Uhr eine Warteliste ausgelegt. CD

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