Berlin : Aus den Bezirken: Straßennamen für Spreestadt - und weitere Meldungen

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Charlottenburg. Für den künftigen Stadtteil "Spreestadt" zwischen Spree, Landwehrkanal und S-Bahnhof Tiergarten haben sich die BVV-Fraktionen auf drei Straßennamen geeinigt. Nach Beratungen im Frauen-, Kultur- und Bauausschuss steht nun ein BVV-Beschluss bevor. Eine neue Straße wird nach Hannah Karminski (1897 bis 1942) benannt. Bis zur Deportation in ein KZ hatte sie während der Nazizeit den jüdischen Frauenbund geführt, der jüdische Schüler außer Landes und damit in Sicherheit brachte. Mit einem Straßennamen geehrt wird auch Margarete Kühn (1902 bis 1995). Die Direktorin der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten trug nach dem Krieg maßgeblich zum Wiederaufbau des Schlosses Charlottenburg bei. Dritter Namensgeber wird der frühere Bischof von Berlin und Brandenburg, Otto Dibelius (1880 bis 1967). Während der Nazizeit hatte er sich als Generalsuperintendent der Kurmark auch in der oppositionellen "Bekennenden Kirche" engagiert. CD

Französischer Abend

Charlottenburg. Im Schiller-Gymnasium, Schillerstraße 125-127, bieten Schüler und die Chansonsängerin Bérangère Palix heute um 19 Uhr einen "Streifzug durch französische Literatur und Musik" (Eintritt frei). CD

Siedlung in der Diskussion

Lichterfelde. "Leben auf verseuchtem Boden? Die Zukunft der McNair-Siedlung" ist Thema einer Podiumsdiskussion mit Politikern morgen um 19.30 Uhr im Bürgertreffpunkt, S-Bahnhof Lichterfelde West. Wie berichtet, ist der Boden auf der neugebauten McNair-Siedlung an der Goerzallee stark mit Schwermetallen belastet. kört

Feier für neue Sporthalle

Neukölln. Das neue Sportzentrum der Turngemeinde in Berlin am Columbiadamm 111 kann man am Sonnabend von 13 bis 18 Uhr besichtigen. Eröffnung ist um 11 Uhr. In dem 4,8 Millionen Mark teuren Zentrum gibt es eine 478 Quadratmeter große Halle, ein Fitnessstudio, Saunen und ein Bistro. Der Bau wurde vom Senat gefördert. tob

Behmstraße erneuert

Pankow. Anfang Juni wird die Behmstraße in Prenzlauer Berg zwischen Malmöer Straße und Behmstraßenbrücke für 1,3 Millionen Mark erneuert. Sie erhält unter anderem Parkplätze auf dem Randstreifen und Radwege. Während der Bauzeit von etwa einem Jahr muss mit Behinderungen gerechnet werden. Im Anschluss an die Straßenbauarbeiten wird die Mittelpromenade umgestaltet, auf der künftig nicht mehr geparkt werden kann. Anwohner können sich unter 42 40 34 16 oder 42 40 34 29 an die Bauleitung wenden. ot

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