Berlin : Aus den Bezirken: Telefonseelsorge sucht Helfer und mehr

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Berlin. Der Trägerverein der Telefonseelsorge Berlin sucht ehrenamtliche Mitarbeiter. In einer Gruppe sollen diese im Laufe von 18 Monaten geschult werden, und zwar pro Woche drei Stunden lang (Auskünfte unter der Büronummer 613 50 23). Seit ihrer Gründung vor 45 Jahren erhielt die Telefonseelsorge rund 800 000 Anrufe, derzeit sind es täglich etwa 70. Für Menschen in Krisensituationen gibt es die kostenfreie Nummer (0800) 111 01 11. Diese nutzen rund doppelt so viele Frauen (66 Prozent) wie Männer (34 Prozent). Frauen rufen meistens wegen Partnerschafts- und Familienproblemen, Krankheiten und Einsamkeit an. Bei Männern stehen ebenfalls Partnerschafts-Themen, aber auch Probleme mit der Sexualität und am Arbeitsplatz im Mittelpunkt. Ein Drittel der Hilfesuchenden rufe mehrfach an, steht im Jahresbericht der Berater. Die Zahl der Anrufer, bei denen eine deutliche psychiatrische Störung zu erkennen ist, stieg von 1200 im Jahr 1999 auf 1900 im Vorjahr. Die Zahl der Stör- und Scherzanrufe erhöhte sich auf 2870. CD

Frauenreise nach Ravensbrück

Charlottenburg-Wilmersdorf. Eine Busreise ins frühere Konzentrationslager Ravensbrück zum Thema "Freundschaften im KZ" veranstaltet die Frauenbeauftragte Brigitte Kippe am 27. September von 8 bis gegen 18 Uhr. Unter den Teilnehmerinnen sind eine Vertreterin des Vereins "Internationale Frauenbegegnungsstätte Ravensbrück" und Vize-Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen (SPD). Die Fahrt kostet 35 Mark. Telefon: 9029 12 690. CD

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