Berlin : Ausbildung: 8800 Lehrstellen in staatlicher Regie

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Rund 8800 Jugendliche werden in dem jetzt beginnenden Lehrjahr bei ihrer Ausbildug auf staatliche Programme angewiesen sein. "Ohne diese Maßnahmen kommen wir nicht aus", sagte gestern der Sprecher des Landesarbeitsamtes Berlin-Brandenburg, Klaus Pohl. Ende August waren bei den Arbeitsämtern noch rund 9300 Jugendliche ohne Lehrstelle registriert, dem standen knapp 2000 nicht besetzte Ausbildungsplätze gegenüber. Es gebe aber noch viel Bewegung auf dem Lehrstellenmarkt, da viele Verträge jetzt geschlossen würden. Auch liefen die staatlichen Ausbildungsprogramme erst an. Pohl geht davon aus, dass bis auf 1500 bis 2000 Bewerber alle Jugendlichen vermittelt werden können. Insgesamt hatten sich seit Oktober rund 30 000 Bewerber bei den Arbeitsämtern gemeldet.

Besonders begehrt waren bei den Jungen Ausbildugsplätze zum Kfz-Mechaniker, Einzelhandelskaufmann und zum Maler/Lackierer. Bei den Mädchen standen vorne auf der Wunschliste: Kauffrau für Bürokommunikation, Einzelhandelskauffrau und Arzthelferin. In vielen Fällen klaffen Wunsch und Wirklichkeit auseinander. Beispielsweise waren Ende August mehr als 1000 Jugendliche gemeldet, die ihren favorisierten Ausbildungsplatz zum Einzelhandelskaufmann noch nicht gefunden hatten.

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