Berlin : Ausgezeichnet

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Der Theodor-Wolff-Preis ermutigt Qualitätsjournalismus. Er ist ein Zeichen dafür, wie unverzichtbar das geschriebene und gedruckte Wort ist. Am Montagabend wurde der Preis im Schloss Bellevue zum 40. Mal verliehen. Bundespräsident Johannes Rau betonte die Bedeutung der Zeitung gerade in Zeiten des Wahlkampfs, er kritisierte aber auch, dass die Verlage immer weniger Korrespondenten in der Hauptstadt beschäftigen. In Anwesenheit von Ex-Bundespräsident Walter Scheel und Kulturminister Julian Nida-Rümelin diskutierten fünf ehemalige Preisträger, darunter Klaus Bresser und Hellmuth Karasek, über die die wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit von Journalisten. Der diesjährige Theodor-Wolff-Preis ging an Regine Sylvester (Berliner Zeitung), Wolfgang Büscher (Die Welt), Irena Brezna (Freitag), Peter Schwarz (Zeitungsverlag Waiblingen) und Lothar Häring (Schwäbische Zeitung). Er zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Journalisten in Deutschland. usi

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