Berlin : Ausstellung am Checkpoint kommt später

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Die für den Checkpoint Charlie geplante Ausstellung wird später eröffnet. Eigentlich sollte ab dem 21. Juli eine Fotodokumentation die Geschichte des früheren alliierten Kontrollpunkts auf zwei Bauzäunen am Checkpoint zeigen. Nun begründet der Sprecher der Kulturverwaltung, Torsten Wöhlert, die Verzögerung mit Abstimmungsproblemen. Man habe „länger als gedacht“ dafür gebraucht, sich mit dem Verwalter der Grundstücke an der Ecke Friedrichstraße/Zimmerstraße und anderen Beteiligten zu einigen. Laut Wöhlert ist „bald“ mit der Eröffnung der Schau zu rechnen.

Um das Gelände hatte es 2004 Streit gegeben, weil die Chefin des privaten Mauermuseums, Alexandra Hildebrandt, auf den beiden Brachflächen 1000 Holzkreuze zur Erinnerung an die Opfer des DDR-Grenzregimes aufstellen ließ; sie mussten 2005 auf Antrag der Bankaktiengesellschaft Hamm (BAG) abgerissen werden. Nun versucht die BAG, die Flächen zu vermarkten. Aussagen zum Stand der Verkaufsverhandlung und zum Umgang mit den Grundstücken sind kaum zu bekommen. Wöhlert wollte die Behauptung nicht kommentieren, die BAG lasse sich jedes Ausstellungsfoto zur Abnahme vorlegen. Der Bauzaun soll die Vermüllung der Flächen verhindern. wvb.

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