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Ausweichlandung in Schönefeld : Easyjet-Flug nach Tel Aviv endet unplanmäßig in Berlin

Verdacht auf CO-Vergiftung: Weil drei Passagiere Probleme hatten, musste ein Flugzeug auf dem Weg nach Tel Aviv in Schönefeld eine Ausweichlandung machen.Warum, ist noch nicht ganz klar.

von , und Rainer W. During
Der Flughafen in Schönefeld, wo die Maschine aus Manchester landen musste.
Der Flughafen in Schönefeld, wo die Maschine aus Manchester landen musste.Foto: dpa

Eine Maschine der Airline Easyjet hat am Donnerstag gegen 16.45 Uhr auf dem Flughafen Schönefeld eine sogenannte Ausweichlandung sicher vollzogen. An Bord befanden sich 175 Passagiere und sechs Crewmitglieder, wie Flughafensprecher Lars Wagner dem Tagesspiegel sagte. Das Flugzeug war auf dem Weg von Manchester nach Tel Aviv.

Zwei erwachsene Fluggäste und ein Kind hatten auf dem Flug über Unwohlsein geklagt. Sie waren nach der Landung ins Krankenhaus gebracht worden. Ein Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung habe sich aber nicht bestätigt, sagte der Flughafensprecher. Deshalb seien alle drei inzwischen wieder entlassen wurden. Die anderen Passagiere würden derzeit von Ärzten und Helfern untersucht und betreut. Die Maschine steht noch in Schönefeld, ob und wann sie weiterfliegen wird, ist unklar.

Spezialisten der Flughafenfeuerwehr hatten bei Messungen ebenfalls keine erhöhte CO-Konzentration in der Maschine festgestellt. Eine Ausweichlandung sei nicht mit einer Notlandung zu vergleichen, sagte der Sprecher weiter: "Wir wurden aus der Maschine angefragt und haben der Bitte nach einer außerplanmäßigen Landung entsprochen. Diese verlief reibungslos."

Nicht bestätigen wollte der Sprecher, dass die Ausweichlandung aufgrund eines technischen Defekts erfolgt sei, wie am Abend auf der Homepage von Easyjet zu lesen war. Vermutet worden war möglicherweise eine defekte Klimaanlage. Easyjet teilte außerdem mit, dass der Flug erst am Freitag fortgesetzt werden könne. Eine Ersatzmaschine habe in Tel Aviv aufgrund schlechten Wetters später als geplant starten können, so dass die Dienstzeiten der Piloten überschritten seien.

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