Auszeichnung : George Bush erhält Kissinger-Preis - und kommt nach Berlin

Der ehemalige US-Präsident George Bush wird mit dem "Henry A. Kissinger Preis" für seine transatlantischen Verdienste geehrt. Die American Academy verleiht die Auszeichnung zum zweiten Mal. Die Würdigung findet am 3. Juli in Berlin statt.

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Unterstützer der deutschen Einheit. George Bush erhält den "Henry A. Kissinger Preis" in Berlin. -Foto: dpa

Der ehemalige US-Präsident George Bush erhält den diesjährigen "Henry A. Kissinger Preis" der American Academy in Berlin. Der Preis werde einen Tag vor dem amerikanischen Nationalfeiertag am 3. Juli in der Bundeshauptstadt verliehen, wie die Akademie am Donnerstag mitteilte. George Bush, der von 1989 bis 1993 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika war, und der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger werden am Festakt teilnehmen, hieß es. Richard C. Holbrooke, der Vorsitzende der American Academy und ehemaliger US-Botschafter in der BRD, überreicht den Preis.

Laut Medienberichten soll der Vater des derzeit amtierenden US-Präsidenten George W. Bush am 4. Juli die neue Botschaft des Landes am Brandenburger Tor in Berlin eröffnen. 2004 wurde der Grundstein für den 130 Millionen US-Dollar teuren Neubau gelegt. Der "Henry A. Kissinger Preis" ehrt jährlich eine amerikanische oder europäische Persönlichkeit für ihren außerordentlichen Verdienst um die transatlantischen Beziehungen. 2007 erhielt als erster Preisträger Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt diese Auszeichnung. Die American Academy in Berlin wurde 1994 gegründet, um den transatlantischen Dialog zwischen den USA und Deutschland zu fördern.

Kissinger erklärte nach Angaben der Akademie, es bewege ihn sehr, dass Präsident Bush diesen Preis erhalte. Niemand außerhalb Deutschlands habe Deutschland in der kritischen Phase während des Mauerfalls und der Wiedervereinigung mehr unterstützt als er.

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