Autobahn in Berlin : A100 nach Lichtenberg: Wie viele Häuser müssten weg?

Derzeit wird die A100 bis zum Treptower Park gebaut, der Abschnitt bis zur Storkower Straße wird einmal durchgeplant. Die meisten Autos sollen im Tunnel rollen.

Der Tunnel ist teuer, so soll aber der Krach reduziert werden. Die Planer wollen 650 Bäume pflanzen und noch weitere in anderen Bezirken (etwa in Pankow) sowie neue Radwege anlegen, entlang der Autobahn und weiter über den Görlitzer Bahndamm zum Treptower Park.
Der Tunnel ist teuer, so soll aber der Krach reduziert werden. Die Planer wollen 650 Bäume pflanzen und noch weitere in anderen...Foto: promo

Häuser oder Autobahn: Noch ist nicht bekannt, wie viele Wohngebäude abgerissen werden müssten, falls die Stadtautobahn A 100 vom Treptower Park zur Frankfurter Allee/Storkower Straße verlängert werden sollte. Die Entscheidung falle „nach einer sorgfältigen Abwägung zwischen den Interessen der Allgemeinheit und den Betroffenheiten im Einzelfall“, teilte die Senatsverkehrsverwaltung jetzt auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Katrin Lompscher mit.

Ein Großteil der Autobahn soll nach den aktuellen Plänen in einem Doppelstocktunnel verschwinden. Für die Verlängerung vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park, der derzeit gebaut wird, mussten an der Beermannstraße zwei Häuser weichen; zwei weitere müssen abgerissen werden, falls die A 100 weiter bis zur Frankfurter Allee/Storkower Straße führen sollte.

Die Geschichte der Berliner Stadtautobahnen
Januar 2017, Alltag im Berufsverkehr. Die Stadtautobahn, aufgenommen am Spandauer Damm.Weitere Bilder anzeigen
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17.03.2017 08:24Januar 2017, Alltag im Berufsverkehr. Die Stadtautobahn, aufgenommen am Spandauer Damm.

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