Badesaison : Sprung in den Sommer

Am Samstag beginnt der Sommer – für die Schwimmer. Die Bäderbetriebe öffnen die Außenbecken der Kombibäder Gropiusstadt, Mariendorf, Seestraße und Spandau-Süd sowie das Kreuzberger Prinzenbad. Auch das Badeschiff an der Treptower Arena startet in die Freiluftsaison.

Matthias Oloew
Freibad
Endlich wieder an der frischen Luft schwimmen gehen. -Foto: dpa

BerlinDer Start der Saison im Olympiastadion verschiebt sich hingegen um eine Woche auf dem 10. Mai. „Beim Anstellen des Wassers ist ein Hauptzuleitungsrohr geplatzt“, sagt Bäder-Vorstand Klaus Lipinsky. Die Havarie (die in den letzten Jahren immer pünktlich zu Saisonbeginn passierte) werde nun behoben. Lipinsky hofft, dass die Bauarbeiten am Sprungbecken tatsächlich in einer Woche beendet sein werden.

Nach jahrelanger Schließung öffnet in diesem Jahr auch das Sommerbad Wuhlheide wieder seine Pforten – allerdings erst am 17. Mai. Dann starten auch die Sommerbäder Insulaner, Lichterfelde („Spucki“), Mariendorf (Rixdorfer Straße), Neukölln, Pankow und Wilmersdorf sowie die Kinderbäder Monbijou und Platsch. Das Sommerbad Humboldthain startet erst am 31. Mai. Erstmals seit 2003 haben die Bäderbetriebe für den Sommer Saisonkräfte eingestellt. „Wir haben unser Personal so weit reduziert, dass wir ohne Aushilfen nicht mehr auskommen“, sagt der Bäderchef.

Mit dem Start der Sommersaison ändern sich auch die Öffnungszeiten sämtlicher Hallenbäder – die Bäder Baumschulenweg, Fischerinsel, Sachsendamm, Tempelhof, Wuhlheide sowie die Hallen der Kombibäder Gropiusstadt und Mariendorf schließen komplett. Das dürfte zumindest in den nächsten Tagen selbst für kälteempfindliche Schwimmer kein Problem sein. Denn die Wetteraussichten könnten nicht besser sein: Heiter bis sonnig soll es werden und mit bis zu 23 Grad frühsommerlich warm.

Nach dem 100-Jahre-Jubiläum im vergangenen Jahr feiert das Strandbad Wannsee diesmal einen Jahrestag der eigenen Art. Vor 25 Jahren begann die Instandsetzung des denkmalgeschützten Bades. Abgeschlossen ist sie bis heute nicht. Zwar wurden mit Unterstützung der Stiftung Denkmalschutz Berlin die Garderobenhallen und der Wandelgang wiederhergestellt, die Ruine des Strandrestaurants und die sie umgebenden Wandelgänge stehen jedoch nach wie vor unsaniert da. Das Bad soll zwar nach einem Beschluss des Senats in private Hände abgegeben werden, doch das ist nicht abzusehen. Vier Interessenten seien derzeit noch im Boot, sagt Bäder-Vorstand Klaus Lipinsky. Wer am Ende den Zuschlag erhält, ist offen. 

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