Berlin : Bahngelände am Ostbahnhof: Multifunktionshalle geplant

C. v. L.

"Die Zeiten, in denen Eric Clapton aus Platzmangel ein Konzert in Berlin absagen musste, sind hoffentlich bald vorbei", sagt die amerikanische Anschutz-Gruppe voraus, der die Berliner Eishockey-Eisbären gehören. Sie hat inzwischen genauere Pläne für den Bau einer Mehrzweckhalle mit 18 000 Plätzen vorgelegt. Als Standort wird ein 50 Hektar großes Bahngelände am Ostbahnhof favorisiert, die Grundstücksverhandlungen dauern an. Die Investorengruppe hofft, dass der Startschuss für den Hallenbau schon Ende des Jahres fällt, sobald die Ergebnisse einer "Machbarkeitsstudie" vorliegen. Das frei finanzierte Projekt soll rund 300 Millionen Mark kosten und bis zum Jahr 2004 fertiggestellt sein.

Die Anschutz-Gruppe hatte bereits mehrere Standorte in Berlin geprüft, unter anderem am Potsdamer Platz. Das Unternehmen des medienscheuen Philip Anschutz, der als einer der reichsten Männer der USA gilt, sanierte in den siebziger Jahren verschiedene Bahngesellschaften und baute auf deren ungenutzten Liegenschaften große Veranstaltungsstätten. Vorzeigeobjekt ist das Staples-Center in Los Angeles.

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