Berlin : Bali baut aus in Marzahn

Die Gärten der Welt feiern Jubiläum – mit Tempelfest und Feuerwerk.

Eva Steiner
Alles grün. Der Balinesische Garten in Marzahn soll einen orginalen Tempel von der indonesischen Insel erhalten. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Alles grün. Der Balinesische Garten in Marzahn soll einen orginalen Tempel von der indonesischen Insel erhalten. Foto: Kitty...

Allein die Namen klingen nach fremden Welten: Garten des wiedergewonnenen Mondes, Garten der drei Harmonien oder Garten des zusammenfließenden Wassers. Rund 700 000 Besucher begeben sich jährlich in den „Gärten der Welt“ auf Entdeckungsreise in fremde Gartenwelten, die auch die Kulturen und Religionen Chinas, Balis, Japans und sechs weiterer Länder repräsentieren.

In diesem Jahr feiert das inzwischen über 30 Hektar große Gelände im Erholungspark Marzahn sein 25-jähriges Bestehen, eröffnet wurde es am 9. Mai 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier in der geteilten Stadt als „Berliner Gartenschau“. Am gestrigen Mittwoch blickten Parkleiterin Beate Reuber und der Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH, Christoph Schmidt, schon einmal auf die Sonderveranstaltungen und -aktionen im Geburtstagsjahr voraus.

So wird es neben Klassikern wie dem Kirschblütenfest zur Saisoneröffnung am 15. April und dem Konzertabend „Viva la Musica“ am 11. August erstmals ein Balinesisches Tempelfest geben. Am Mittwoch sollen dafür laut Reuber zwei von Bali gestiftete Tempel-Pagoden per Schiff den Hamburger Hafen erreicht haben, die beim Fest am 5. Mai von einem Priester eingeweiht werden.

Höhepunkt der Feierlichkeiten ist das große Geburtstagsfest am 9. Juni mit vielen Mitmach-Aktionen und einem Höhenfeuerwerk. An diesem Tag soll auch die erste Opern-Station im „Zauberwald Berlin“ eröffnet werden. Das Charity-Projekt wurde von Musikern der Staatskapelle Berlin gegründet. Es steht unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim und soll kleine und große Besucher in den kommenden Jahren mit begehbaren Kunstobjekten und Installationen spielerisch an das Thema Wald-Ökologie und die Welt der Oper heranführen.

Zudem wird es auch zukünftig immer wieder Neues in der Gartenanlage zu entdecken geben, wie Geschäftsführer Schmidt ankündigt: „Im Jahr 2013 werden wir einen englischen Cottage-Garten fertigstellen und ein Jahr später eine große Orangerie mit neuem Besucherzentrum.“ Eva Steiner

Alle Infos im Internet auf

www.gruen-berlin.de

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