Berlin : Bankgesellschaft Berlin: Landowsky klagt gegen Entlassung von Berlin Hyp

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Die Krise der Bankgesellschaft Berlin
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Das Restrukturierungskonzept der Bankgesellschaft Berlin Der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Landowsky hat drei Wochen nach der fristlosen Kündigung seines Dienstvertrages bei der Bankgesellschaftstochter Berlin Hyp Klage eingereicht. Dies berichtet die Berliner Morgenpost. Seinem Mandanten sei strafrechtlich "nichts nachzuweisen", sagte Landowskys Anwalt. Auch im zivilrechtlichen Bereich sei Landowsky "nur für einen Bruchteil" des bei der Bankgesellschaft Berlin entstandenen Schadens verantwortlich. Im Zusammenhang mit den Aubis-Krediten könne man Landowsky keinerlei Vorwürfe machen, sagte Anwalt Fissenewert.

Ursprünglich sollte Landowsky nach seinem Ausscheiden bis 2003 weiter voll bezahlt werden. Er sollte pro Jahr knapp 700 000 Mark erhalten. Im Anschluss daran hätte ihm lebenslang ein Ruhegehalt von jährlich 350 000 Mark zugestanden. In den vergangenen Wochen habe es laut Fissenewert mehrere Versuche gegeben, sich im Stillen mit der Berlin Hyp auf eine "abgespeckte" Versorgungsvariante zu einigen. Landowsky sei bereit, auf Teile seiner Ansprüche zu verzichten. Die Berlin Hyp habe jedoch "nicht ein einziges Mal auf unsere Initiativen reagiert", sagte der Jurist.

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