Berlin : Bankgesellschaft: Kein Geld mehr für Landowsky

za

Der Vorstand der mehrheitlich landeseigenen Bankgesellschaft Berlin hat die Zahlung der Bezüge von Klaus Landowsky gestoppt. Dies bestätigte gestern der ehemalige Finanzsenator Peter Kurth dem Tagesspiegel auf Anfrage. Landowsky war bis März 2001 Vorstandssprecher der Berlin-Hannoverschen Hypothekenbank (Berlin Hyp), musste aber im Zusammenhang mit der Spendenaffäre und Bankenkrise seinen Vorstandsposten aufgeben. In seinem Auflösungsvertrag war ursprünglich vereinbart, dass Landowsky noch weitere zwei Jahre lang ein Jahresgehalt von 700.000 Mark erhalten sollte.

Der ehemalige CDU-Fraktionschef hat sich unterdessen endgültig aus der Politik zurückgezogen. Landowsky kündigte an, bei vorgezogenen Neuwahlen nicht mehr für einen Sitz im Abgeordnetenhaus zu kandidieren. Er habe 26 Jahre in der Stadt gewirkt, sagte Landowsky am Sonntag im Radiosender FAZ 93.6. "Das ist aus meiner Sicht Zeit für eine neue Generation." Er sei "zuversichtlich, dass wir unsere guten jungen Leute erfolgreich voranbringen werden".

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben