Berlin : Bankgesellschaft zahlt teuer für Ex-Manager Spitzengehälter ohne Arbeitsleistung

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Die Managementfehler bei den Kreditvergaben der Bankgesellschaft kommen auch die Personalabteilungen des landeseigenen Geldhauses trotz vieler Kündigungen unverändert teuer zu stehen. Die Bank zahlt einer ganzen Reihe von Managern auch noch Jahre nach deren Entlassung weiter Spitzengehälter, obwohl diese von allen Aufgaben freigestellt sind. Dies ist eines der Ergebnisse der gestrigen Sitzung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Bankenaffäre, zu der ein freigestellter Direktor der BerlinHyp geladen war. Ausschussmitglied Holger Krestel (FDP) sagte: „Angesichts der Finanzlage der Stadt ist es ein Skandal, dass sich die Bank hoch bezahlte Freigänger hält." Finanzsenator Thilo Sarrazin stehe in der Pflicht, entweder juristisch haltbare Kündigungen durchzufechten, Auflösungsverträge zu vereinbaren oder die Manager wieder ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend zu beschäftigen. ball

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