Berlin : Bargeld und Schmuck entwendet: Räuber sperrten Familie im eigenen Keller ein

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Offenbar in den frühen Morgenstunden sind drei Männer in ein Zweifamilienhaus im Maximiliankorso in Frohnau eingestiegen. Die Männer, die durch einen Lichtschacht in das Haus eingedrungen waren, warteten im Keller, bis eine der Bewohnerinnen dort gegen 9 Uhr morgens Wäsche aufhängen wollte. Die 29-jährige Frau wurde beim Eintreten in den Keller von den maskierten Einbrechern überwältigt. Als daraufhin ihr 35-jähriger Lebensgefährte nach dem Grund für den Lärm schauen wollte, wurde er von dem Trio ebenfalls geschlagen. Anschließend fesselten die Einbrecher die Frau im Keller. Der 35-Jährige wurde gezwungen zu zeigen, wo die Familie ihre Wertgegenstände lagerte. Da auch die elfjährige Tochter des Paares zu Hause war, wurde sie ebenfalls gefesselt.

Nachdem sie die gesamte Familie in den Keller gesperrt hatten, durchsuchte das Räubertrio in aller Ruhe die gesamte Wohnung. Nach Angaben der Polizei entwendeten die Täter Bargeld und Schmuck. Das junge Paar konnte sich erst nach einer Stunde befreien - da waren die Einbrecher bereits auf und davon. Nicht bestätigen konnte die Polizei den Bericht einer Boulevard-Zeitung, dass es sich bei den Tätern um Russen handele. "Die waren maskiert, so dass ihr Alter und ihre Herkunft nicht bekannt sind", sagte ein Polizeisprecher. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

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