Berlin : Bau des neuen Spreeviertels wird vorangetrieben

Das „Band des Bundes“ wird verlängert: Die Stadtentwicklungsverwaltung hat ein Bebauungsplanverfahren für das von Schiffbauerdamm, Luisenstraße und der Stadtbahntrasse umschlossene Gebiet an der Spree beschlossen. Das Areal liegt exakt in der Verlängerung von Bundeskanzleramt, Paul-Löbe- und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Bisher befinden sich hier neben einer Brache und einem Parkplatz mehrere Altbauten, in denen Bundesbehörden sowie Medienunternehmen wie RTL, n-tv und Reuters residieren. Östlich schließt ein kurz vor der Wende gebauter DDR-Plattenbaublock an, das von der Straße kaum einsehbare Hinterland dominieren Brachen und Baracken.

Mit dem Bebauungsplan soll der Weg frei werden für ein „Sondergebiet Bundestag“ sowie für den Neubau von Wohnungen und Gewerbe wie Büros und Restaurants. Basis ist ein 2009 entschiedener städtebaulicher Wettbewerb, den das Berliner Architekturbüro Kusus+Kusus gewonnen hat. Das Modell ist von einem Gebäudeblock im Südteil des Areals dominiert, dessen Form dem Verlauf von Spree und Schiffbauerdamm folgt.

Das Modell zeigt nach Auskunft der Stadtentwicklungsverwaltung allerdings nur die maximal mögliche Baumasse. Die genaue Gestaltung sei noch ebenso offen wie der Baubeginn. Zunächst müsse sich ein Investor finden. obs

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