Berlin : Bau schau wem

1200 Gäste bei Verleihung des Architekturpreises.

Architekten fühlen sich auf Baustellen wohl. Deshalb war das Kühlhaus am Gleisdreieck , derzeit Baustelle, für die 1200 Gäste der ideale Ort für die Verleihung des Architekturpreises Berlin 2013. Einig war sich das fachkundige Publikum über den Preisträger, das Architektenbüro Zanderroth. Beim Baugruppenprojekt Zelterstraße 5 in Prenzlauer Berg sei es geschafft worden, mit engem Budget ein schwieriges Grundstück beispielhaft zu bebauen, urteilte die internationale Jury. Wo es größte Probleme gebe, entwickelten sich beste Lösungen, so Senatsbaudirektorin Regula Lüscher.

Die Jury hob die klare gestalterische Linie, die Vielzahl von Wohnungstypen und den gelungenen Garten hervor. Adalbert Kurkowski, Mitglied der Geschäftsleitung, übergab das von der Berliner Bank gestiftete Preisgeld von 20 000 Euro. Zuvor hatte Howoge-Geschäftsführerin Stefanie Frensch den mit 5000 Euro dotierten Publikumspreis an das Architekturbüro „Baukind“ für die Gestaltung der Kita „Loftschloss“ übergeben. Sie würdigte die bei kleinstem Etat entstandene Wohlfühloase in einem ehemaligen Getränkemarkt. Der Tagesspiegel hat den erstmals ausgelobten Publikumspreis mit einer Serie begleitet; viele tausend Leserinnen und Leser beteiligten sich bei Abstimmung über die 158 Bewerbungen.

Den Julius-Berger-Preis für Stadtentwicklung erhielt das „Arnold-Fortuin- Haus“ für Roma in Neukölln. Die Aachener Wohnungsgesellschaft stiftete die 10 000 Euro Preisgeld, übergeben von Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer und Bilfinger-Vorstand Jochen Keysberg, für deutsche und rumänische Kinder.gn

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