Berlin : Bauarbeiten auf Straße des 17. Juni blieben staufrei

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Ohne Staus begannen gestern die mehrmonatigen Bauarbeiten auf der Straße des 17. Juni in Charlottenburg. Die echte Bewährungsprobe kommt aber erst noch, denn zurzeit sind wegen der Osterferien deutlich weniger Autos unterwegs. Bis Ende Oktober stehen zwischen Ernst-Reuter-Platz und Bachstraße (am S-Bahnhof Tiergarten) in jeder Richtung nur zwei Spuren zur Verfügung. Zunächst wurde die nördliche Fahrbahn Richtung Westen gesperrt. Autos, die von Osten kommen, werden deshalb hinter der Bachstraße mit auf die südliche Fahrbahn geleitet.Von Anfang Juli bis Oktober soll im zweiten Bauabschnitt die südliche Fahrbahn neu asphaltiert werden. Dann müssen sich Autos die nördliche Fahrbahn teilen.

Wer von der Straße des 17. Juni in das Salzufer oder das Einsteinufer will, kann das nur noch aus Richtung Osten kommend. Nur in die Müller-Breslau-Straße kann aus beiden Richtungen eingebogen werden. Vom Salzufer und dem Einsteinufer ist es nicht mehr möglich, auf die Straße des 17. Juni einzubiegen, beide sind als Einbahnstraße ausgeschildert.

Die Fahrbahnen werden in dieser Zeit neu asphaltiert. Keine Verbesserungen gibt es für Radfahrer. Vor allem Richtung Ernst-Reuter-Platz wird der auf dem Gehweg gepflasterte Radweg zu Konflikten mit Fußgängern führen. An Wochenenden ist es dort wegen des Flohmarkts gedrängt voll. Trotzdem ist nicht geplant, die Radwege als markierte Spur auf der Fahrbahn anzulegen. Nach den Erfahrungen der Polizei fahren Radler auf der Straße sicherer, weil sie hier besser von Autofahrern gesehen werden. Ha

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