Berlin : Bauarbeiter von Betonplatte erschlagen

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Tödlicher Unfall auf einer Baustelle in Köpenick: Ein 31-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk wurde dort am Donnerstag kurz vor zwölf Uhr von einer umstürzenden Betonplatte erschlagen.

Nach Angaben der Polizei geschah der Unfall beim Abbruch von baufälligen Balkonen an einem Hochhaus an der Schönefelder Chaussee in Altglienicke. Ein Kran hievte die tonnenschweren Bodenplatten der Balkone durch die Luft zu einem Transportcontainer und stellte sie darin Stück für Stück ab. Diese Verladearbeiten wurden offenbar von dem verunglückten Mann überwacht und dirigiert, zugleich entfernte er die Tragegurte. Er stand dabei im Container, als plötzlich eine abgestellte Platte kippte und den Mann unter sich begrub. Ein sofort alarmierter Notarzt konnte nurmehr den Tod feststellen.

In Berlin vergeht kaum eine Woche ohne leichte oder schwere Unfälle auf den vielen Baustellen der Stadt. Das letzte Unglück mit Todesfolge ereignete sich Mitte Januar dieses Jahres am Neubau des Bundespresseamtes in der Reinhardtstraße in Mitte. Ein Arbeiter wurde dort von einem umstürzenden Gerüst tödlich getroffen.

Nach ersten Ermittlungen hatte es vermutlich starker Wind aus der Befestigung gelöst.

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