BAUPROJEKTE : Lückenfüller im Regierungsviertel

INTERCITY-HOTEL



Am weitesten fortgeschritten ist das Projekt Steigenberger-Intercity-Hotel, ein achtgeschossiger nüchtern-kantiger Bau mit versetzten Fensterbändern. Baubeginn war im Oktober 2011, eröffnet werden soll im zweiten Halbjahr 2013. Mit 412 Zimmern soll es das größte Intercity-Hotel Deutschlands werden. Kosten: 53 Millionen Euro.

BUNDESMINISTERIUM

DES INNERN

Im Frühjahr haben die Rohbauarbeiten für das neue Bundesinnenministerium auf dem Moabiter Werder begonnen. Der Baubeginn hatte sich wegen eines Rechtsstreits mit einer Baufirma verspätet. „Die Verzögerung von sieben Monaten glauben wir aufholen zu können“, sagt Andreas Kübler vom Bundesamt für Bauwesen. 2014 sollen die Beamten einziehen.

BUNDESMINISTERIUM FÜR BILDUNG

Auf dem Areal des ehemaligen Bundespressestrands entsteht das neue Bildungsministerium. Es soll 2014 bezogen werden und Platz für 1000 Mitarbeiter bieten. Wegen der Occupy-Besetzer, die auf einer Teilfläche ihr Protestcamp errichtet hatten, war es zu Verzögerungen gekommen. 115 Millionen Euro wird der Bau nach derzeitigem Stand kosten.

HAUS DER ZUKUNFT

Für das Haus der Zukunft liegt bislang nur eine Machbarkeitstudie vor. Das Bildungsministerium schätzt die Baukosten auf 63 Millionen Euro. In diesem Jahr wird es einen Architektenwettbewerb geben. Für den Betrieb des Zentrums plant der Bund die Gründung einer Stiftung, an der sich Forschungsinstitutionen und „große forschende Unternehmen“ beteiligen sollen. Mit verschiedenen Ausstellungen soll das Haus die „Forschungslandschaft in Deutschland abbilden“, sagte ein Sprecher des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

PROJEKT „CUBE“

Ein Glaswürfel auf dem Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof sollte schon 2010 errichtet werden, doch die Bahn als mutmaßlicher Mietinteressent sprang ab. „Wir könnten noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen“, sagt Markus Diekow von CA Immo, aber es fehlen noch konkrete Mietzusagen. Zur Bausumme wollte sich Diekow nicht äußern. Der Kubus gehört zum städtebaulichen Konzept für das Bahnhofsareal aus dem Jahr 1994. Er soll 42 Meter hoch sein und 600 Arbeitsplätze aufnehmen. loy

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