Berlin : Bebänderung

-

VON TAG ZU TAG

David Ensikat bewundert die

Sprachgeometrie unserer Lebensretter

Aufgrund der schnellen Austauschbarkeit der Innenausstattung kann zur Erhöhung des Tragekomforts für „Klingelwachen“ ein Tauschpool eingerichtet werden.

Und? Worum geht’s? Richtig! Um unsere Feuerwehr und ihre neuen Helme. Wir erinnern uns: Die neuen Helme sind zwar schmuck und leicht und hitzebeständig, aber ein paar Feuerwehrleute haben sich über diverse Mängel beschwert. Zum Beispiel über die Innenausstattung und deren Schweißabsorption. Die Feuerwehrchefs haben sich hingesetzt und zu jedem Problem eine fachmännisch formulierte Lösung aufgeschrieben. Gegen Schweiß hilft Austauschbarkeit.

Des Weiteren ging es um die Bebänderungsgeometrie. Die neuen Helmschlaufen würden die Halsschlagader abdrücken, so der Vorwurf. Problemlösung: Helme richtig aufsetzen. Die Kollegen mit dem Halsschlagaderproblem hätten mal die Gebrauchsanleitung richtig lesen müssen, die Bebänderungsgeometrie sei jedenfalls tipptopp, heißt es.

Nun sagten aber einige, die neue Bebänderung sei sehr kompliziert. Für diese Nörgler wird ein Poster mit der richtigen Folge des Aufsetzvorganges erstellt. Und außerdem: Nach der Ausgabe (der neuen Helme) behalten die Einsatzkräfte ihren alten Helm für einen Monat weiter, um eventuelle Probleme bei der Verwendung zusammen mit der Atemschutzmaske feststellen zu können.

Wir gehen mal davon aus, dass auch fürs gleichzeitige Aufsetzen des alten und des neuen Helms plus Atemschutzmaske zum Zwecke der Problemfeststellung ein sachdienliches Poster zur Aufhängung gelangt.

0 Kommentare

Neuester Kommentar