Berlin : Begegnung mit Preisträgern: Schau zum Architekturpreis 2013

Berlin - Gute Architektur tut einer Stadt gut, und machbar ist sie auch zu niedrigen Kosten – wenn nur der Anspruch bei Architekten und Bauherren vorhanden ist. Das zeigen die 158 zwischen 2009 und 2012 fertiggestellten Projekte, die sich um die Vergabe des Architekturpreises Berlin 2013 beworben hatten. Die Entscheidungen der Jury sind gefallen, alle Bewerbungen aber können nun noch einmal in einer Ausstellung besichtigt werden. Bis zum 24. Oktober stellt der Verein Architekturpreis Berlin die Einreichungen in seinem Domizil im Kutscherhaus am Kurfürstendamm 50a in Charlottenburg-Wilmersdorf aus.

Von etlichen Projekten werden auch anschauliche Modelle gezeigt. Zu lesen sind zudem die vollständigen Begründungen der Jury für ihre Entscheidungen. Die Ausstellung ist täglich – außer montags – von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Zu sehen ist auch die komplette Serie, mit der der Tagesspiegel den erstmals vergebenen Publikumspreis begleitet hat. Darunter sind auch die Texte über das Baugruppenprojekt in der Zelterstraße in Prenzlauer Berg, das den mit 20 000 Euro dotierten Preis der Fachjury erhielt, oder das von den Leserinnen und Lesern des Tagesspiegels mit dem Publikumspreis geehrte Projekt einer Kindertagesstätte.

Das Preisgeld der Fachjury hat die Berliner Bank gestiftet, die 5000 Euro für den Publikumspreis kamen von der Wohnungsbaugesellschaft HoWoGe.

Am kommenden Donnerstag, 17. Oktober, lädt der Verein Architekturpreis Berlin außerdem ab 18.30 Uhr zu einer Begegnung mit einigen Preisträgern ein. Diese werden persönlich ihre Bauprojekte vorstellen. Wie für die gesamte Ausstellung ist auch für diese Veranstaltung der Eintritt kostenfrei. Tsp

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