Berlin : Behinderte in Telebus tödlich verunglückt Verankerung des Rollstuhls

löste sich bei Bremsmanöver

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Eine 34jährige Rollstuhlfahrerin ist am Montag bei einem Unfall in einem Behindertentransporter so schwer verletzt worden, dass sie kurze Zeit später im Krankenhaus starb. Der 63-jährige Fahrer des „Telebusses“ war auf der Busspur der Potsdamer Straße in Richtung Bülowstraße unterwegs. An der Goebenstraße wurde er nach Angaben der Polizei gegen 8.15 Uhr von einem plötzlich nach links abbiegenden Auto geschnitten. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste er scharf bremsen. Dabei löste sich der Haltegurt einer Bodenschiene, in der der Rollstuhl mit der 34-jährigen Frau festgezurrt war.

Der Rollstuhl stürzte um und die Frau erlitt schwerste Kopfverletzungen. Sie starb während einer Notoperation, teilte die Polizei mit. Der Telebus sei sichergestellt worden und werde technisch untersucht.

Die Polizei sucht noch Zeugen. Wer den Unfall oder das abbiegende Fahrzeug gesehen hat, wird gebeten, sich umgehend unter den Telefonnummern 46 46 55 164/-159 zu melden.weso

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