Berlin : Bei den Privaten muss gezahlt werden

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Kostenlose staatliche Schulen mit internationalen Abschlüssen sind Mangelware in Berlin. Die Internationale Schule in Wilmersdorf sowie die JohnF.-Kennedy-Gesamtschule in Zehlendorf sind hoffnungslos überlaufen. Immer mehr Eltern sind daher bereit, für die Ausbildung ihrer Kinder tief in die Tasche zu greifen. So machte die Berlin International School in Dahlem dieses Jahr je eine zusätzliche Vorklasse und erste Klasse auf, um die Nachfrage zu decken. Dafür zahlen die Eltern 600 bzw. 650 Euro monatlich.

Möglicherweise wird Ende kommenden Jahres erstmals auch im Ost-Teil eine internationale Schule eröffnen. In Mitte hat sich eine Gruppe von jungen Unternehmern und anderen berufstätigen Eltern zusammengeschlossen. Ihnen schwebt eine englisch-deutschsprachige Schule vor, die zum internationalen und deutschen Abitur führt und zudem bereits in den ersten Klassen naturwissenschaftlichen Unterricht anbietet. „Viele Familien sind bereit, für eine derartige Schule 100 bis 300 Euro auszugeben“, sagt Yvonne Helmbold, Sprecherin der Elterngruppe. sve

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