Berlin : Beifall für „die Stimme“ und die 100000.

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STADTMENSCHEN

„Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort“ – so klingt das Eichendorff-Gedicht allabendlich vor der Vorstellung von „Wunderbar–die 2002. Nacht“ aus dem Off im Friedrichstadtpalast. Die wohltönende, sonore Stimme im Dunkel gehört Friedrich Schoenfelder. Erst in der 53. Vorstellung der seit 1. März laufenden neuen Revue kam der silberhaarige Grandseigneur der deutschen Schauspielergilde jetzt dazu, sich in der Friedrichstraße anzusehen, wozu er seine Stimme im wahrsten Sinne des Wortes spendete. Nicht nur darüber freute sich Intendant Alexander Iljinskij nochmals herzlich, sondern vor allem über seinen Ehrengast selbst, denn er schon als „Ossi“ tiefst verehrte. Am Abend blieb Iljinskij nicht der einzige Schoenfelder-Fan – gesamtdeutscher Beifall brandete auf, als der Intendant im ausverkauften Haus „die Stimme“ outete und Schoenfelder im Parkett mit Blumen begrüßte. Der Schauspieler freute sich, denn eigentlich war ihm das alles etwas peinlich – „so viel Gewese um die vier Zeilen.“ Genau diese aber und überhaupt den ganzen Abend im Friedrichstadtpalast wird Sandra Sudrau sicher nie vergessen. Mit einer Reisegruppe aus Weilheim/Teck besuchte die blonde Arzthelferin die Revue „Wunderbar“. Die wurde für die junge Frau wirklich wunderbar – der Computer befand ihren Platz 31 in der 13. Reihe als den 100000. Besucher der Revue. Blumen und Geschenke vom Intendanten und die Gratulation des elegantesten Schauspielers Berlins – in Esslingen wird sie viel zu erzählen haben. hema

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