Berlin : Beim Golfen gestört

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Ein prächtiger Tag für eine Partie Golf. Mercedes-Benz scheint gute Kontakte nach oben zu haben. Die prominenten Gäste, die gestern auf dem Gelände des Golf- und Land-Clubs Berlin Wannsee am Mercedes-Golf-Trophy-Turnier 2002 zugunsten des „Laureus for good Foundation“ teilgenommen haben, waren jedenfalls begeistert. Erst gab’s einen opulenten Brunch auf der Terrasse, um punkt 12 Uhr feuerte Walter Müller, Chef der Mercedes-Benz-Niederlassung Berlin, dann zwei Schüsse zum Start ab.

Der koreanische Botschafter Hwang Won-Tak studierte erst mal den Lageplan, Ex-Senator Wolfgang Branoner ließ es ruhig angehen und frühstückte bis kurz vor seinem Abschlag genüsslich. Der US-Botschafter Dan Coats betrachtete den Mercedes-Golfball, mit dem er kurz danach einen beachtlichen Abschlag hinzauberte. Thomas Borer, Schweizer Ex-Botschafter und Dreh- und Angelpunkt für die Boulevard-Reporter, traf mit seinem zweiten Schlag fast die Fotografen, die den Platz belagerten. „Borer schlägt zurück“, scherzte er beim Vorbeigehen. Doch danach war Borer, der sich mit einem Strohhut gegen die Sonne schützte, nicht mehr zum Scherzen zumute. „Sie stören hier“, wies er die Fotografen zurecht. Als die hartnäckig blieben, drohte er sogar, den Clubmanager zu holen. tabu

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