Berlin : Ben Hur in Mariendorf

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Hat Ben Hur trainiert, bevor er in Jerusalem an den Start ging? Sein Sieg legt das nahe. Auch die acht Teilnehmer des historischen Rennens auf der Trabrennbahn Mariendorf haben sich gestern schon mal probehalber auf die Bahn begeben. An diesem Sonntag, der werbewirksam zum Quadriga Day erklärt wurde, wird es gleich drei Rennen im römischen Stil geben, die eingebettet sind in den Alltag der klassischen SulkyTrabrennen. Um 10 Uhr beginnt es mit einem „Warm-Up der Kampfwagen“, bei dem Zuschauer auch mitfahren können, die Rennen sind dann um 13.55 Uhr, 14.45 Uhr und 16.30 Uhr. Anders als die Traber dürfen die Wagenlenker ihre Pferde in Mariendorf ausnahmsweise galoppieren lassen. Auf der Galopp-Rennbahn Hoppegarten dagegen ist das die übliche Gangart. Peitschenschwingende Gladiatoren in Kampfwagen gibt es dort keine, statt dessen hat sich für den heutigen Sonntag mit Bundeskanzler Gerhard Schröder gewissermaßen der Imperator angekündigt. In Hoppegarten wird heute mit dem „Großen Porsche Preis“ von Deutschland das wichtigste Rennen der Saison entschieden. Bei der mit 105 000 Euro dotierten Veranstaltung handelt es sich um die wertvollste „Jahrgangsvergleichsprüfung“ in Deutschland. Rundherum gruppieren sich acht weitere sehr gut besetzte Rennen mit insgesamt 116 Startern. Als Partner des Veranstalters Union Klub steigt erstmals der Automobilhersteller Porsche ins Hoppegartener Renngeschehen ein. „Wir haben rund 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen eingeladen“, sagte Porsche-Vorstandsmitglied Hans Riedel. Union-Klub Präsident Peter Boenisch rechnet mit 20 000 Besuchern. (Weiteres Seite 20; Foto: Michael Hanschke/dpa) ac/dpa

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