Benefiz-Soulevent für Spendenaktion "Menschen helfen!" : Tagesspiegel bittet zum Konzert

Am Sonnabend findet das Charity-Konzert „Jam’in’Berlin“ für die Weihnachtsspendenaktion statt. Viele Tagesspiegel-Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich für den Abend mit Soul und Afrojazz.

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Auch Sänger und Wahl-Hamburger Joel Havea engagiert sich singend für die Spendenaktion. Foto: Jens Butz
Auch Sänger und Wahl-Hamburger Joel Havea engagiert sich singend für die Spendenaktion.Foto: Jens Butz

Mit so einem persönlichen Feedback zum Charity-Konzert „Jam’in’Berlin“ des Tagesspiegels am Sonnabend hatte Atila Altun gar nicht gerechnet. „Bei uns in der Community-Redaktion rief ein User an, der wollte mich unbedingt persönlich sprechen. Er sagte, er findet die Idee mit dem Benefizkonzert super, er wohne in Mahlow, und er will unbedingt dabei sein – ob es denn irgendwo Karten im Vorverkauf gebe“, erzählt Atila Altun, Leiter der Online-Community-Redaktion und der Videoabteilung dieser Zeitung. Also: Karten im Vorverkauf können wir leider nicht bieten – aber, für alle, die am 29. November rechtzeitig vor Beginn von „Jam’in’Berlin“ ab 19 Uhr in der Werkstatt der Kulturen sind, einen einzigartigen Livemusikabend mit Soul, Singer/Songwritersound und Afrojazz. Sechs Künstlerinnen, Künstler und Bands treten ohne Gage auf. Zu sehen sind sie für nur 15 Euro Eintritt, und der dient auch noch einem guten Zweck.

Denn der Erlös von „Jam’in’ Berlin“ geht an die Weihnachtsaktion „Menschen helfen!“, bei der der Tagesspiegel in diesem Jahr vom ersten Advent an für 57 soziale Vereine, Organisationen und Ehrenamtsinitiativen in Berlin, Brandenburg und der Welt sammelt. Es sind Projekte für arbeitslose Jugendliche, todkranke Kinder, Obdachlose, Flüchtlinge, benachteiligte Familien, Ebola-Erkrankte in Afrika.

Atila Altun, Konzert-Initiator und Online-Community-Chef des Tagesspiegels. Foto: privat
Atila Altun, Konzert-Initiator und Online-Community-Chef des Tagesspiegels.Foto: privat

Die Fans warten schon

Damit für die bedürftigen Menschen möglichst viel Geld zusammenkommt, stellt Konzertorganisator Atila Altun auch noch eine Mini-Djembe-Trommel verkehrt herum auf den Bar-Tresen – auch hier kann jeder Münzen und Scheine einwerfen. Für die Clubbar hat Altun den Eis-Hennig-Geschäftsführer in Tempelhof, Christian Hennig, gewinnen können sowie seine Kollegin Maria Gavra. Und Milos Wimhoefer, gelernter Barmeister, bekannt auch aus der Bar Tausend, ist ebenfalls dabei. Wer bei ihnen einen Drink bestellt, hilft dabei, die Logistik-Kosten hereinzubekommen, die die Werkstatt der Kulturen für das Konzertevent in Rechnung stellt. Bei den Übernachtungskosten etwa für den Musiker und australischen Wahl-Hamburger Joel Havea haben die Ibis-Accor-Hotels „Jam’in’Berlin“ unterstützt.

Bei dem Liveact in der Werkstatt der Kulturen an der Neuköllner Wissmannstraße 32 gehen am Sonnabend die von afrikanischen Rhythmen beeinflussten „Three Women &The Bass“ als erste auf die Bühne. Dann gibt es Soul und Funk von „NoNoNoYes“, und nach kurzer Pause tritt der aus dem Kongo stammende, beseelte Afrosoulsänger Ange da Costa ans Mikro. Viele Fans erwarten dann die Berliner Sängerin Grace mit Vorfreude. Danach will Altun auf der Bühne Sänger und Gitarrist Joel Havea mit seinem Trio ansagen – und schließlich singt Celina Bostic. Und das, obwohl sie gerade erst von einem anderen Konzert wieder in Berlin ankommt. Mit Bostic hat Altun an seiner Gitarre schon gejammt, wie er es immer macht, wenn er für seine Tagesspiegel-Porträtreihe Künstler trifft.

Trotz engen Terminplans kommt auch Celina Bostic. Foto: Matt Frik
Trotz engen Terminplans kommt auch Celina Bostic.Foto: Matt Frik

Bundesweit einzigartige Spendenaktion

Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt will als Chefredakteur und Vorsitzender des Tagesspiegel-Spendenvereins auf der Bühne einige Worte sagen. Schließlich hat der Tagesspiegel dank seiner Leserinnen und Leser über seinen Spendenverein mit Engagierten aus allen Abteilungen des Verlags in den vergangenen gut zwei Jahrzehnten mehr als sechs Millionen Euro für bedürftige Menschen bereitstellen können. Jedes Jahr bei der Spendenfeier im Verlag am Askanischen Platz loben Berlins Sozialsenatoren die Aktion als bundesweit einzigartig: Keine Zeitung organisiere eine so kiezorientierte Aktion, bei der sich auch kleine mildtätige und gemeinnützige Vereine und gemeinnützige Gesellschaften jedes Jahr wieder neu bewerben können.

Damit ihnen allen möglichst effektiv geholfen werden kann und das Premieren-Benefizkonzert ein Erfolg wird, engagieren sich mittlerweile mehrere Kollegen aus dem Tagesspiegel-Team auch ehrenamtlich für den Soulabend.

Hier das Video mit musikalischen Kostproben der teilnehmenden Künstler

Tagesspiegel-Mitarbeiter legen sich ins Zeug

Der Konzertideengeber sagt, „es ist total schön, von einigen Künstlern das Feedback zu bekommen, dass sie uns gern unterstützen, weil sie bei einer seriösen Spendenaktion dabei sein wollen.“ Und so musste er auch Securityfachmann Smiley Baldwin nicht lange bitten, den unter anderem Gäste des früheren „Cookies“ als Türsteher kennen. Er kommt am Sonnabend erst zurück – will aber beim Event dabei sein. Wie Patrick Hennig, der Bruder von Christian an der Bar, der sonst etwa in der 02-Arena bei Bands wie den Rolling Stones die Lichttechnik macht. Er engagiert sich bei „Jam’in’Berlin“ als Techniker, damit auf der Bühne alles stimmt. Ein Stockwerk drüber liegt die Chop-Bar, da will Betreiberin Mimi das Konzert per Beamer übertragen. Und sie bietet ein großes Soulfood-Buffet an.

Viel Schlaf bekommt Altun dieser Tage nicht, denn da wäre ja noch der Job. „Aber ich bereue nichts, das macht alles viel Spaß.“ Auch wenn er nicht damit gerechnet hätte, dass er letztlich auch die Kleiderbügel noch selbst einkaufen und fürs Bar-Equipment von den Gläsern über Messer und Schnittbrett bis hin zu den Handtüchern alles selbst organisieren musste. Und dann waren da auch noch die Garderobenmarken. Aber nun kann es losgehen.

DAS EVENT

Das Benefizkonzert „Jam’in’Berlin“ beginnt am Sonnabend, 29. Dezember, um 19 Uhr. Tickets an der Abendkasse: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln. Telefon 609 77 00. Der Eintritt in Höhe von 15 Euro kommt „Menschen helfen!“ zugute. Auch das Geld, das Gäste in die Djembe-Trommel an der Bar spenden.

DAS VIDEO

Wer tritt auf, wer singt wie? Dann einfach den Film anschauen und -hören, der sich als Begrüßungsvideo auf dem Tagesspiegel-Youtube-Channel öffnet: www.youtube.com/DerTagesspiegel.

Oder auf www.tagesspiegel.de/jaminberlin den ersten Artikel anklicken. Das Konzert ist auch als Veranstaltung auf Facebook zu finden: www.facebook.com/jammingberlin.

Auf der Tagesspiegel-Seite unter www.tagesspiegel.de/jaminberlin sowie www.tagesspiegel.de/spendenaktion.

DAS SPENDENKONTO

Spendenaktion Der Tagesspiegel e. V., Verwendungszweck: „Menschen helfen!“, Berliner Sparkasse (BLZ 100 500 00), Konto 250 030 942 – Namen und Anschrift für den Spendenbeleg notieren. BIC: BELADEBE, IBAN: DE43 1005 0000 0250 0309 42.

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