Berlin : Bereits doppelt so viele Brandanschläge wie 2006

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Auch in der Nacht zu Mittwoch brannten wieder zwei Autos, wieder waren es Mercedes-Modelle: Der erste Anschlag wurde um 4.40 Uhr in der Lichtenberger Straße in Friedrichshain auf einen Mercedes Vito verübt, der zweite um 5.20 Uhr in der Skalitzer Straße in Kreuzberg auf eine C-Klasse. Zudem wurden bei einem Lidl-Markt die Scheiben zerstört und „No G 8“ an die Fassade geschmiert.

In diesem Jahr gab es bereits 61 politisch motivierte Brandanschläge, 49 davon auf Autos. Im Jahr 2006 waren es 34 Anschläge, 26 davon auf Autos. Der Sachschaden dürfte in diesem Jahr mittlerweile über eine Million Euro betragen. Die meisten Privatwagen wurden in Kreuzberg und Friedrichshain angezündet, auch Firmenwagen von Siemens, der Telekom und der Bahn wurden zerstört.

Nachdem in der vergangenen Woche auf dem Parkplatz eines Polizeiabschnitts in Spandau zwei Einsatzfahrzeuge angezündet worden waren, kündigte Polizeipräsident Dieter Glietsch jetzt eine bessere Überwachung des Platzes an. Wie berichtet, gibt es dort zwar eine Kamera, die Bilder werden jedoch nicht gespeichert. Zu diesem Anschlag hatte sich die linksextremistische „militante Gruppe“ bekannt, um gegen den G-8-Gipfel zu protestieren. Ha

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