Berlin : Berichtigung

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Der Tagesspiegel hatte am Sonnabend, dem 10.02.2005 über den Untersuchungsausschuss zum Skandal der Bankgesellschaft Berlin berichtet. Dabei ist es zum Teil zu falschen Darstellungen gekommen. In der Überschrift wird ein direkter Zusammenhang zwischen dem Unternehmer, Projektentwickler und Bauträger Klaus Groth und dem Skandal um die Bankgesellschaft Berlin hergestellt. Richtig ist, dass es einen solchen Zusammenhang nicht gibt und er auch nicht vom Untersuchungsausschuss, von dem Klaus Groth angehört wurde, hergestellt wurde.

Korrekt ist, dass es eine strategische Beteiligung der IBAG, der Immobilientochter der Bankgesellschaft, an der Groth Holding gegeben hat. Der Eindruck, die Bankgesellschaft hätte „reichlich Kapital“ in die Firma gepumpt, ist daher unzutreffend. Auch die Aussage, dass die Bank das „Vertrauen und Interesse“ in die Firma von Klaus Groth verlor, stimmt nicht. Erst die veränderte Ausrichtung der Immobilienaktivitäten auf Seiten der Bankgesellschaft als Folge des Bankenskandals hatte einen Rückzug aus dem Projekt zur Folge. Dieses Thema war zudem nicht Bestandteil der Anhörung des Untersuchungsausschusses, wie unser Artikel vom 19.02.2005 vermuten ließ. Tsp

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