Berlin-Besuch : Ehud Olmert besucht Jüdisches Museum

Blaulicht, gesperrte Straßen, Hubschrauber-Einsatz: Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert ist in Berlin. Das Jüdische Museum wünscht er sich als ewigen Ort der Erinnerung.

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"Ewiger Ort der Erinnerung". Ehud Olmert im Jüdischen Museum. -Foto: AFP

Berlin Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat den Auftakt seines Besuchs in Berlin der Geschichte der Juden in Mitteleuropa gewidmet. Im Jüdischen Museum ließ sich der Regierungschef am Montag durch die Dauerausstellung führen. Sie gibt einen Überblick über zwei Jahrtausende jüdischer Geschichte. An einem künstlichen Granatapfelbaum am Eingang der Ausstellung hängte Olmert eine Karte auf, die er auf Hebräisch beschrieben hatte. Das Museum solle ein ewiger Ort der Erinnerung sein, heißt es darauf. Dem jüdischen Volk wünscht Olmert eine blühende Zukunft.

Der Ministerpräsident war am Sonntag in Berlin eingetroffen. Am Dienstag trifft er sich zu politischen Gesprächen mit Bundespräsident Horst Köhler sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Besuch ist begleitet von höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Vor dem Museum im Stadtteil Kreuzberg waren am Montag Scharfschützen postiert, die Straße vor dem barockem Altbau und dem Neubau des Architekten Daniel Libeskind war komplett gesperrt. Die Polizei überwachte von Hochhausdächern und aus einem Hubschrauber die Umgebung. Das Museum war für das Publikum geschlossen, nur wenige Kameras und Fotoreporter waren zugelassen. (ho/dpa)

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