Berlin-Besuch : Zum Papst kommt keiner spontan

Noch ist unklar, wo Papst Benedikt XVI. während seines Berlin-Besuchs am 22. September seine öffentliche Messe halten wird – vor dem Schloss Charlottenburg oder im Olympiastadion.Messebesucher müssen sich vorher anmelden.

Laura Hoess

Tickets für diesen Termin werden ab dem 16. Mai angeboten, teilte die deutsche Bischofskonferenz mit. Um den Papst sehen zu können, werden sich Besucher vorher anmelden müssen. Dieser Schritt diene einer besseren Kontrollierbarkeit des Besucherandrangs, sagte ein Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz. So könne man gegebenenfalls auf ein größeres Areal ausweichen.

Anmelden kann man sich im Internet oder bei einer Pfarrgemeinde der Bistümer Berlin, Erfurt und Freiburg, die Papst Benedikt auf seiner Deutschlandreise im Herbst besuchen wird. Das Ticket selbst ist kostenfrei und muss am Tag der Veranstaltung an einer der Tageskassen abgeholt werden.

Doch auch dieses System ist derzeit noch in Arbeit. So ist nach wie vor unklar, wie mit Besuchern aus dem Ausland umgegangen werden soll. Vor allem in Berlin machen polnische Pilger erfahrungsgemäß einen Großteil der Besucher aus. Doch statt auf ein mehrsprachiges Onlineangebot setzen die Veranstalter lieber auf kircheninterne Kommunikation über die Grenzen hinweg: Die Landesbischöfe sollen hier die Anmeldung ihrer Pilgergruppen bei den jeweiligen Bistümern übernehmen.

Bisher steht in einer ersten offiziellen Reiseplanung nur: „22. September – Ankunft des Papstes in Berlin-Tegel, offizielle Begrüßung durch den Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue / Rede des Papstes vor dem Deutschen Bundestag / Eucharistiefeier in Berlin.“ Am kommenden Dienstag, 12. April, werden vermutlich weitere Details bekannt gegeben. Dann wird die Internetseite zum Papstbesuch in Deutschland veröffentlicht.

Die neue Seite zum Papstbesuch:

www.papst-in-deutschland.de

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