Berlin : Berlin-Bilder zum Sammeln

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Mit der Zeichnung „Gensd’armenMarkt“ von Klaus Ensikat, die dieser Ausgabe als Großdruck beiliegt, setzt der Tagesspiegel seine von der Gasag unterstützte Serie „Berliner Blicke“ (Internet: www.tagesspiegel.de/berlinerblicke ) fort. Acht Künstler haben Bilder ihrer Stadt geschaffen, unterschiedlich in Motiv, Technik, Stil – und Preis: Nach Ende der Serie können die Werke ersteigert werden, Klaus Ensikats Zeichnung bei einem Mindestgebot von 800 Euro. Ort, Zeit und Modalitäten der Veranstaltung werden noch bekannt gegeben. Zusätzlich werden die Bilder ab Dezember in der TagesspiegelGeschäftsstelle verkauft, ungefaltet und in Kunstdruckqualität – außerdem in limitierter Auflage sogar signiert.

Das Original

Der gute Geist des Gendarmenmarkts? Schiller wohl nicht. Erst seit 1871 steht Reinhold Begas’ Marmorbildnis dort, Mitte der 30er Jahre wurde es abgetragen und kehrte erst 1988 zurück. Klaus Ensikat hat die Statue auf seinem Porträt des Platzes (40 mal 50 Zentimeter, lavierte Federzeichnung auf Papier) denn auch kurzerhand weggelassen. Nur E.T.A. Hoffmann lässt er als Genius loci gelten, zeigt ihn groß als Einzelporträt und in weinseliger Runde bei Lutter & Wegener mit dem Schauspieler Ludwig Devrient. Über 200 Jahre Platzgeschichte hat der Zeichner zusammengetragen und auch die dunkelsten Stunden nicht ausgespart: die Bombardements im Zweiten Weltkrieg.ac

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