Berlin : Berlin-CDU: 16 000 Mitglieder

Die Berliner CDU ist mit rund 16 000 Mitgliedern nach der SPD (20 000 Mitglieder) die zweitgrößte Partei der Hauptstadt. Im Westen Berlins spielte die CDU in der Nachkriegszeit seltener als ihre Hauptkonkurrentin SPD die dominierende Rolle. Bis in die 60er Jahre war die CDU der Juniorpartner der SPD im Berliner Senat. 1961 ging die Partei in die Opposition, wo sie 18 Jahre blieb. 1975 kamen die Christdemokraten erstmals bei den Wahlen auf Platz eins. In den 80er und 90er Jahren bestimmten sie dann vorwiegend die Politik in West-Berlin. Zunächst mit Richard v. Weizsäcker als Parteichef (1981 - 1983) und später auch als Regierender Bürgermeister. Dann mit Eberhard Diepgen in beiden Ämtern.

Nach dem Mauerfall ging die CDU eine gut zehn Jahre währende Koalition mit der SPD ein, die 2001 schließlich wegen der Spenden- und Bankenaffären bei den Christdemokraten zerbrach.

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