Berlin-Charlottenburg : Jetzt wird’s eng an der Wissell-Brücke

Die Brücke ist nicht nur die längste, sondern auch eine der meistbefahrenen Berlins. Den ganzen Sommer droht hier Dauerstau.

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Auf der A100 herrscht permanente Staugefahr.
Auf der A100 herrscht permanente Staugefahr.Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Start für die größte Straßen- Sommerbaustelle dieses Jahres: Am morgigen Mittwoch beginnen die vorbereitenden Arbeiten für die Neuasphaltierung der Rudolf-Wissell-Brücke auf dem Stadtring A 100. Autofahrer müssen bereits mit Einschränkungen rechnen. Ab Donnerstag ist dann mit Dauerstau zu rechen; Richtung Süden gibt es dann nur noch zwei statt drei Fahrspuren, ab Freitag gilt dies auch nordwärts. Erneuert wird die Fahrbahn Richtung Norden. Im nächsten Jahr finden die Arbeiten auf den Spuren Richtung Süden statt. Auch wieder weitgehend in den Sommerferien.

Sperrungen und Engpässe

Während der Arbeiten sind jetzt auch die Auffahrten Spandauer Damm (Fahrtrichtung Nord) und Siemensdamm (Fahrtrichtung Süd) gesperrt. Obwohl der Abriss und Neubau der über 900 Meter langen Rudolf-Wissell-Brücke fest geplant ist, muss jetzt nochmals für rund sieben Millionen Euro der Asphalt erneuert werden. Weil dabei ein neues Verfahren angewendet wird, können die Arbeiten beschleunigt und am Ende der Ferien fertig werden.

Einen weiteren Engpass wird es vom 24. Juli bis 3. September bei der Überleitung der A 100 auf die Avus am Dreieck Funkturm geben. Auch dort asphaltiert man das Überleitungsbauwerk neu. Der Verkehr Richtung Süden wird über den Messedamm umgeleitet; Richtung Norden gibt es zwischen dem Funkturm und dem Dreieck Charlottenburg nur zwei Fahrspuren – wie auch an der Baustelle Richtung Neukölln.



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