Berlin-Charlottenburg : Neue Ideen für Hochhaus nahe Bahnhof Zoo

Das Gelände zwischen Landwehrkanal und Bahnhof Zoo liegt ziemlich brach. Stararchitekt Jan Kleihues möchte das Viertel entwickeln. Mit Studenten hat er nun neue Pläne entwickelt.

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Geht es nach den Architekten Jan Kleihues und Ex-Bundesbaumanager Florian Mausbach wird City-West nördlich vom Bahnhof Zoologischer Garten zum neuen Quartier mit sechs 60 bis 160 Meter hohen Türmen umgebaut. Es soll eine „gesunde Berliner Mischung“ aus Wohnbauten, Bürogebäuden und Geschäftshäusern geben.Alle Bilder anzeigen
Foto: Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH
14.02.2013 09:16Geht es nach den Architekten Jan Kleihues und Ex-Bundesbaumanager Florian Mausbach wird City-West nördlich vom Bahnhof...

Für erhitzte Gemüter sorgten die Vorschläge von Jan Kleihues für eine Neuordnung des städtebaulichen Gemüsegartens nördlich vom Bahnhof Zoo. Nun hat der Architekt nachgelegt. Zusammen mit vier anderen Professoren ließ er Studenten der „Potsdam School of Architecture“ Studien zur Machbarkeit von Wohntürmen auf dem Areal zwischen Hardenberg- und Müller-Breslau-Straße sowie Jebens- und Fasanenstraße entwickeln.

„Wir haben auf dem 119 000 Quadratmeter großen Grundstück die Chance, ein Gesamtkonzept auf die Beine zu stellen, das zur Wiederbelebung des westlichen Stadtzentrums beiträgt“, sagt Kleihues. Neubauten für die Technische Universität, Büroräume und Geschäfte sowie Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 80 000 Quadratmeter könnten entstehen.

Und das ist einer der Entwürfe, die Studenten für das neue Quartier entworfen haben. Dieser hier stammt von Carsten Scheffers.
Und das ist einer der Entwürfe, die Studenten für das neue Quartier entworfen haben. Dieser hier stammt von Carsten Scheffers.

Bereits im Jahr 1999 hatte Josef Paul Kleihues, der Vater des Architekten, Vorschläge für eine Umgestaltung des Gebietes gemacht, zusammen mit dem damaligen Präsidenten des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Florian Mausbach. Dieser entwickelte mit Jan Kleihues die Entwürfe weiter.

Die Ausstellung ist bis 13. November zu sehen, Montag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr, in der Werkbund Galerie, Goethestraße 13, Charlottenburg.

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