• "Berlin east side" - Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen und Lichtenberg starten Imagekampagne

Berlin : "Berlin east side" - Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen und Lichtenberg starten Imagekampagne

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Die vier Bezirke im sogenannten Stadtraum Ost - Marzahn, Hellersdorf, Hohenschönhausen und Lichtenberg - wollen künftig gemeinsam für diesen Standort werben. "Wir haben schließlich viele Potentiale zu bieten, die leider noch nicht so bekannt sind", begründet Hohenschönhausens Wirtschaftsstadtrat Matthias Stawinoga (SPD) das Projekt. So verfügen die Bezirke beispielsweise über das größte Industrie- und Gewerbegebiet Berlins und haben eine junge Bevölkerung mit einem hohen Qualifizierungsgrad zu bieten. Durch eine Image- und Werbekampagne soll es gelingen, noch mehr Investoren in das Gebiet zu holen. Die "ad agenda" Gesellschaft für Werbung Kommunikation Veranstaltung wurde als Sieger einer beschränkten Ausschreibung mit der Erarbeitung eines Konzeptes beauftragt. "Bis 30. Juni 2000 steht die Kampagne", betont Geschäftsführer Jörg Drischmann. Bis dahin wird eine Werbebroschüre vorliegen und ein Papier mit verschiedenen Aktionen für die nächsten Jahre. Außerdem ist eine Internet-Präsentation geplant, mit detaillierten Informationen zu Industrieflächen und Grundstücken der Region, der verkehrlichen Anbindung und dem vorhandenen Natur- und Grünpotential. Auch eine CD soll dann fertiggestellt sein.

Die Senatswirtschaftsverwaltung bewilligte dem Stadtraum Ost für seine Kampagne 150 000 Mark aus Mitteln der Europäischen Union. In einem Workshop, Anfang Februar, wird die Agentur ihre Ideen Wirtschaftsexperten aus den beteiligten Bezirken vorstellen. Stawinoga hält diese Einbeziehung für besonders wichtig. "Jeder Bezirk soll seine Vorstellungen mit einbringen können", sagt der Politiker. Aus seiner Sicht müsse jedoch "das Gemeinsame ganz obenan stehen". Unter Federführung Hohenschönhausens wurde das Projekt initiiert und auch die Ausschreibung mit sieben verschiedenen Werbeagenturen gestartet.

Die Entscheidung sei letztendlich einstimmig für "ad agenda" gefallen, berichtet Stawinoga. Und das nicht nur aufgrund der vorgelegten Entwürfe, sondern auch wegen des Standortes der Firma. "Sie hat in Treptow ihren Sitz und ist deshalb nicht betriebsblind", sagt der Stadtrat. Bislang hat die Agentur unter anderem das Richtfest für das Sony-Center am Potsdamer Platz organisiert, und Werbeaufträge für die Wohnungsbaugesellschaft Marzahn oder den Kaufpark Eiche übernommen. "Uns ist die Region also durchaus bekannt", sagt Drischmann, der davon überzeugt ist, dass das Kampagnenmotto "Berlin east side" ankommt.

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