Berlin-Kreuzberg : Kioskräuber stellt sich nach Öffentlichkeitsfahndung

Zwei Männer überfielen einen Kiosk in der Ohlauer Straße in Kreuzberg. Wenige Stunden später stellte sich ein 19-Jähriger nach Fahndung mit Bild- und Videomaterial.

Foto: dpa/Patrick Pleul

Wenige Stunden nach der Öffentlichkeitsfahndung mit Bild- und Videomaterial hat sich am Dienstagabend ein 19-Jähriger gestellt. Er räumte in seiner Vernehmung ein, bei dem Raub auf einen Kiosk in der Ohlauer Straße in Kreuzberg am 16. Dezember beteiligt gewesen zu sein. Der Anfangsverdacht einer transphoben Tatmotivation, wurde bei der Vernehmung nicht erhärtet.

Gleichzeitig meldete sich ein Zeuge, der die Identität eines weiteren Tatverdächtigen bekannt gab, den die Polizei von einem weiteren Überfall auf einen Spätkauf in der Kreuzberger Böckhstraße am 19. Dezember kannte. Damals hatten die beiden Täter den Späti gestürmt und hatten die 31-jährige Verkäuferin bedroht und leicht verletzt, ehe sie mit der Beute aus dem Laden gerannt waren. Ein anwesender 23-jähriger Freund der Frau bemerkten die Räuber, verfolgte sie und erwischte den 18-Jährigen. Eintreffende Polizisten hatten den Tatverdächtigen schwer verletzt mit diversen Hämatomen und Stichverletzungen aufgefunden.

Er kam zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Gegen den Freund der Angestellten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Im Verlauf seiner Vernehmung gab der 19-Jährige schließlich auch die Beteiligung an diesem Überfall zu. Bis Mittwochabend war er in Polizeigewahrsam, über den Aufenthaltsort des 18-Jährigen machte die Polizei dagegen keine Angaben.

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