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Berlin-Kreuzberg : Weltkriegsbombe am Tempelhofer Ufer ist entschärft

Auf einer Baustelle in Berlin-Kreuzberg wurde eine russische Fliegerbombe entschärft. Der Straßen-, S- und U-Bahnverkehr wurde wieder aufgenommen.

Am Montag wurde auf einer Baustelle am Tempelhofer Ufer in Berlin-Kreuzberg eine Weltkriegsbombe gefunden.
Am Montag wurde auf einer Baustelle am Tempelhofer Ufer in Berlin-Kreuzberg eine Weltkriegsbombe gefunden.Foto: Polizei Berlin/Twitter

Am Tempelhofer Ufer in Berlin-Kreuzberg wurde am Montag auf einer Baustelle zwischen dem Mercure Hotel und der Luckenwalderstraße 15 eine Weltkriegsbombe gefunden. Das teilte die Berliner Polizei gegen 14:00 Uhr auf Twitter mit. Spezialkräfte der Berliner Polizei konnten die Bombe gegen 18.00 Uhr erfolgreich entschärfen.

Währenddessen war der Straßenverkehr am Tempelhofer Ufer in beide Richtungen gesperrt. Der U- und S-Bahnverkehr im Umfeld des Fundes wurde zwischenzeitlich ebenfalls eingestellt. Unmittelbar nach der Entschärfung wurde der gesamte Verkehr wieder aufgenommen.

Der rot umrandete Bereich ist von der Entschärfung der Weltkriegsbombe betroffen und wird in Kürze evakuiert.
Der rot umrandete Bereich ist von der Entschärfung der Weltkriegsbombe betroffen und wird in Kürze evakuiert.

Bei der Weltkriegsbombe handelt es sich um eine 100 Kilo schwere russische Fliegerbombe mit Zünder. Zunächst wurde das LKA an den Fundort gerufen, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Gegen 14:45 Uhr teilte die Polizei über Twitter mit, dass die Weltkriegsbombe noch am Montag von Spezialkräften entschärft wird.

Ein Sperrkreis von 250 Meter wurde eingerichtet. Etwa 370 Menschen wurden evakuiert. Da sich in dieser Gegend nicht viele Wohnhäuser befinden, waren nur drei bis vier Häuser und das angrenzende Mercure Hotel betroffen, so ein Sprecher der Polizei. Die Polizei stellte eine Grafik bereit, die zeigt, welche Häuser genau von der Evakuierung betroffen sind. Gegen 17:30 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen und es konnte mit der Entschärfung begonnen werden.

Am Potsdamer Hauptbahnhof ist heute eine 250-Kilogramm-Bombe US-amerikanischer Herkunft gefunden worden. Sie soll am Mittwochmorgen entschärft werden. Tausende Potsdamer werden davon betroffen sein. Der Hauptbahnhof und die Lange Brücke werden gesperrt.

Erst am Sonntag berichtete der Tagesspiegel über die geschätzten 3000 Weltkriegsbomben, die sich immer noch im Berliner Boden befinden und laut Experten eine große Gefahr darstellen. (Tsp)

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