Berlin-Mitte : "Identitäre Bewegung" protestiert in Berlin

Die rechtsextreme "Identitäre Bewegung" demonstriert in Mitte. Mit einer Sitzblockade am Leipziger Platz kamen ihnen die Gegendemonstranten dazwischen.

Eine im rechten Bereich agierende Webseite.
Eine im rechten Bereich agierende Webseite.Foto: dpa

Die rechtsextreme "Identitäre Bewegung" hat am Freitagabend in Berlin-Mitte demonstriert. Unter dem Motto "Aufstand gegen das Unrecht und für unsere Zukunft" marschierten sie vom Dorothea-Schlegel-Platz zum Potsdamer Platz. Laut der Polizei waren 400 Teilnehmer angemeldet, 165 waren vor Ort. Auf der Facebook-Seite wies die Organisation bewusst auf den Tag des 17. Juni hin: "Wir nutzen diesen symbolischen Tag, an welchem vor 63 Jahren der Volksaufstand stattfand, um friedlich auf die aktuellen Entwicklungen hinzuweisen, die unser Land und Europa gleichermaßen bedrohen."

Das "Berliner Bündnis gegen Rechts" hatte zu einer Gegenkundgebung aufgerufen, die um 17 Uhr in der Dorotheenstraße begann. Das Motto der Kundgebung lautete: „Berlin besser ohne Nazis – Für eine solidarische Stadt“. Die Route der "Identitären Bewegung" wurde durch die Gegendemo mit einer Sitzblockade am Leipziger Platz blockiert. Rund um die Leipziger Straße war alles abgesperrt. Tsp

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