Berlin-Mitte : Stralauer Straße wegen Wasserrohrbruchs gesperrt

Eine geplatzte Versorgungsleitung sorgt dafür, dass direkt beim Roten Rathaus eine wichtige Straße gesperrt wird - für wie lange, ist unklar.

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Eine gesperrte Straße.
Eine gesperrte Straße.Foto: Patrick Seeger/dpa

Wegen eines Wasserrohrbruchs ist die Stralauer Straße in Mitte gesperrt - mindestens noch bis Freitagvormittag. Die Sperrung gilt zwischen Mühlendamm und Jannowitzbrücke, aber nur in Richtung Osten - von der Jannowitzbrücke zum Roten Rathaus kann man immer noch zweispurig fahren.

Wie Astrid Hackenesch-Rump, Sprecherin der Berliner Wasserbetriebe, dem Tagesspiegel mitteilte, ist eine 158 Millimeter dicke Versorgungsleitung aus Stahl geplatzt. Entdeckt wurde der Schaden gegen 18.45 Uhr, allerdings nicht oberirdisch - wie etwa im Fall der Martin-Luther-Straße in Schöneberg, die im Februar komplett überschwemmt war. Stattdessen trat in einem Nebenraum der U8 Wasser aus, die U-Bahn-Linie selbst ist also ebenfalls nicht betroffen - dafür aber kurioserweise die Berliner Wasserbetriebe selbst, die direkt an der Stralauer Straße ihren Sitz haben.

Mitarbeiter der Wasserbetriebe waren am Donnerstagabend noch dabei, den Schaden zu lokalisieren, es sei unklar, wie weit die Stralauer Straße unterspült wurde, so die Sprecherin. Daher konnte am Donnerstagabend auch noch nicht gesagt werden, wie lange die Stralauer Straße, eine wichtige Verbindungsstraße zwischen dem Bereich rund um den Alexanderplatz und Friedrichshain, gesperrt bleibt.

Wohneinheiten hängen nicht direkt an einer Versorgungsleitung. Es ist nach Angaben von Hackenesch-Rump auch relativ einfach, das betroffene Stück aus dem Betrieb zu nehmen und das Wasser umzuleiten.

Schon mehrmals sind in diesem Jahr wichtige Straßen aufgrund eines Wasserrohrbruchs gesperrt worden - neben der Martin-Luther-Straße im Februar traf es auch den Mariendorfer Damm im August. Und ganz in der Nähe der Stralauer Straße stand im Juli die Ecke Karl-Liebkneckt-, Dircksen- und Rosa-Luxemburg-Straße unter Wasser.

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