Berlin Music Days : Festival statt Popkomm

Mit einem viertägigen Festival für elektronische Musik wollen Clubbetreiber die abgesagte Musik- und Unterhaltungsmesse Popkomm ersetzen: Vom 16. bis 19. September sollen erstmals die "Berlin Music Days (Bermuda)“ stattfinden.

BerlinZu den Initiatoren gehören die Betreiber des Kreuzberger Clubs Watergate sowie der Musikmanager Tim Renner. Der ehemalige Chef der Universal Music Group in Deutschland und Gründer des Radiosenders Motor FM hatte die Absage der Popkomm aus wirtschaftlichen Gründen scharf kritisiert und den Veranstaltern um Dieter Gorny ein falsches Konzept vorgeworfen.

Berlin sei „die Welthauptstadt der elektronischen Tanzmusik“, heißt es in einer Erklärung. Szenestars sollen in zahlreichen Clubs gastieren – darunter Arena, Berghain, Cookies, Maria am Ostbahnhof, Tresor, Weekend, WMF und Watergate. Vorbereitet werde auch eine zusätzliche große Veranstaltung, schreiben die Organisatoren ohne dazu Einzelheiten zu nennen. Die Berlin Music Days seien eine „offene Veranstaltung“; man distanziere sich ausdrücklich von „überholten und gescheiterten Modellen“, Musik zu präsentieren und zu vermarkten. Das Konzept sei auf langfristiges „organisches Wachstum“ angelegt.

Dem Vernehmen nach gibt es Überlegungen, die Clubnächte später durch eine eigene Messe zu ergänzen. CD

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