• Berlin nach der Kür des Regierenden: CDU-Chef Frank Henkel fordert Neustart der Koalition

Berlin nach der Kür des Regierenden : CDU-Chef Frank Henkel fordert Neustart der Koalition

Von Berlins neuem Regierenden Bürgermeister Michael Müller erwartet Innensenator Frank Henkel einen anderen Regierungsstil. Müller müsse sich nun "von seinem Ziehvater Wowereit emanzipieren", fordert Henkel.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) in seinem Büro.
Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) in seinem Büro.Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Eine Woche nach der Kür von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) zum künftigen Regierenden Bürgermeister von Berlin fordert die CDU einen Neustart in der großen Koalition. Im Interview mit dem "Tagesspiegel am Sonntag" stellte CDU-Landeschef Frank Henkel erstmals konkrete Forderungen an den Partner. „Wir brauchen einen Neuanfang für Berlin“, sagte der Innensenator, der nun auf einen Maßnahmenplan drängen will. Diesen soll die Koalition bis zur Wahl in zwei Jahren umsetzen.

Henkel: Früheinschulung abschaffen

So müsse die Früheinschulung "noch in dieser Legislaturperiode wieder abgeschafft werden“, sagte der CDU-Chef. Darüber hinaus forderte Henkel ein vereinfachtes Vergaberecht sowie „mehr Geld und Personal für die Sicherheit einer wachsenden Stadt“. Von Müller persönlich forderte Henkel einen anderen Umgang in der Regierung als unter Klaus Wowereit. „Natürlich erwarte ich einen neuen Regierungsstil“, sagte Henkel. Er forderte Müller auf, „sich von seinem Ziehvater Wowereit zu emanzipieren“. sib/has/ide

Das vollständige Interview lesen Sie im gedruckten Tagesspiegel am Sonntag oder bereits ab 19.30 Uhr im E-Paper.


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