Berlin prüft weitere Notunterkünfte : Asyl in der Teske-Schule?

Berlin kommt gar nicht mehr so schnell hinterher mit der Einrichtung von Notunterkünften, wie Flüchtlinge ankommen. Nun wird eine leerstehende Schule als Domizil geprüft.

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Flüchtlinge in Berlin Foto: Jörg Carstensen/DPA
Flüchtlinge in BerlinFoto: Jörg Carstensen/DPA

Die Notunterkunft des Roten Kreuzes im Alten Telekom-Gebäude in Karlshorst ist bereits mit 1000 Asylbewerbern belegt - und damit voll ausgelastet. Das DRK bemüht sich nun im nächsten Schritt darum, den nun teils zum jahrelangen Warten Verurteilten Beschäftigungsangebote zu machen.

Wohin mit den Menschen? Sozialsenator Mario Czaja (CDU) sagte am Montagabend in der RBB-Abendschau, man prüfe, ob das ehemalige Rathaus Wilmersdorf noch mit mehr Menschen belegt werden könne. Doch solange die mobilen Duschen nicht da sind, zieht dort kein Flüchtling mehr ein, das widerspräche den Hygienebedingungen und dem humanitären Gedanken.

Außerdem wird nun geprüft, ob Menschen in die die leerstehende Teske-Schule in Schöneberg ziehen können. Die Luise-und-Wilhelm-Teske-Schule hieß bis 1998 Fritz-Haber-Schule, das Gebäude befindet sich am Tempelhofer Weg 62. Die Schule ging 2013 in der ersten Gemeinschaftsschule Schöneberg auf. Das denkmalgeschützte Gebäude wird heute mit Ausnahmen der Sporthallen nicht mehr genutzt - bislang.

Freiwillige Feuerwehr hilft

Unterdessen helfen auch die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr in Berlin weiter, Einrichtungsgegenstände in neue Notunterkünfte zu tragen.

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