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Berlin-Schmöckwitz : Schwerer Badeunfall: Vierjähriger stirbt im Strandbad

Am Sonntagnachmittag kam es zum Unglück: Ein vierjähriges Kind musste reanimiert werden, weil es für mehrere Minuten unter Wasser geraten war. Es konnte nicht gerettet werden.

von und Lars von Törne
Retter in der Not.
Retter in der Not.Foto: DLRG Berlin

Am Wochenende ist ein vierjähriger Junge im Strandbad Schmöckwitz gestorben. Das teilte die Berliner Polizei am Montagmorgen auf Anfrage mit. Die 26-jährige Mutter hatte den Jungen offenbar aus den Augen verloren und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert. Das Kind wurde an einem Bootssteg treibend im Wasser gefunden.

Notarzt reanimierte das Kind

Wie berichtet hat sich der Unfall an der Dahme bei Schmöckwitz im Bezirk Treptow-Köpenick ereignet. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hatte am Sonntag zunächst von einem vierjährigen Mädchen gesprochen. Nach Angaben der DLRG konnte ein Notarzt das Kind zunächst reanimieren, das für mehrere Minuten unter Wasser geraten war. Das Kind wurde ins Krankenhaus gebracht. Dort ist es aber später verstorben. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Die Lebensretter von der DLRG
Stets im Einsatz: die DLRG.Weitere Bilder anzeigen
1 von 13Foto: dpa
17.10.2013 11:18Stets im Einsatz: die DLRG.

Abgesehen von diesem tragischen Fall zog die DLRG eine weitgehend positive Bilanz des Wochenendes. „Im Großen und Ganzen war es ruhiger als erwartet“, sagte der Sprecher des DLRG-Landesverbandes Berlin, Michael Neiße. Wegen der Hitze habe man mehr Einsätze erwartet. „Aber das Wasser ist mit 18 Grad wohl noch zu kalt, um viele Leute anzulocken.“

Allerdings gab es einige Einsätze, bei denen Segler gerettet werden mussten: Mehrere Boote kenterten am Sonntag wegen starker Windböen. Zu größeren Verletzungen habe das aber nicht geführt. Einsätze gab es auch wegen Schnittverletzungen: Badegäste traten in Scherben oder andere scharfe Gegenstände. In einem Fall wurden die Retter zur Hilfe gerufen, als ein Radfahrer nahe einer Badestelle stürzte. Und in der Lieper Bucht an der Havel mussten Notärzte den Teilnehmer eines Bootsausfluges ins Krankenhaus bringen: Er hatte Kuchen, Alkohol und Speed zu sich genommen.

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